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Der Storch bringt Kinder am Gässebörnchen

Stadtführung Der Storch bringt Kinder am Gässebörnchen

Etwa 100 Teilnehmer informierten sich bei der Brunnenstadtführung des Verkehrsvereins Wetter auf etwas andere Art über die Stadt Wetter.

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„Adebar“ Hans Zietlow wurde seine Baby-Gabe doch noch an eine glückliche „Mutter“ los.

Quelle: Hans Bernd Kuhnhen

Wetter. An sechzehn Stationen erzählte Stadtführer Georg Brössel Geschichten von und über die jeweiligen Brunnen. Über Entstehung, Brunnenbauarten, Kosten, Wasserqualität, besonderen Vorkommnissen an den Brunnen wurde berichtet. Einige Brunnen trugen Namen Wetteraner Bürger, andere waren nach Straßen bezeichnet. Mehrfach vorkommende Familiennamen wurden zur Unterscheidung mit Wörtern im Zusammenhang mit Brunnen kombiniert.

Weil nur noch wenige Brunnen erhalten sind, hatten der Stadtführer und der stellvertretende Vereinsvorsitzende Jürgen Kuß am Vortag die Brunnenstandorte mit Kreide markiert. Mancher wird sicherlich über diese Markierung im Vorfeld verwundert gewesen sein.

Ein weiterer Höhepunkt waren Schauspielszenen an den Brunnen. Geschrieben und inszeniert wurden sie von Brunhilde Hess. Unter anderem begeisterte Hans Zietlow die Teilnehmer als verkleideter kinderbringender Storch. Früher, als die Störche noch in Wetter heimisch waren, erzählten die Großmütter ihren Enkelkindern, dass sich am Gassebörnchen eine kleine Türe befand, die nur ein Storch öffnen konnte und ihn zu jenen Häusern brachte, wo die Kinder ein Stückchen Würfelzucker vor das Fenster gelegt hatten.

von Elke Weide

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