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Der Festzug krönt das Grenzgangfest

Aus dem Festzugsausschuss Der Festzug krönt das Grenzgangfest

105 Gruppen, 98 Zugnummern, 47 Motivwagen, 24 Pferde, neun Kappellen und über 1 200 Darsteller werden bei dem mehr als zwei Kilometer langen Festzug, dem Höhepunkt des Goßfeldener Grenzgangfestes, dabei sein.

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Eine der Darstellungen im Goßfeldener Festzug: Der Maler Otto Ubbelohde mit Staffelei, dargestellt von Jörg Schmidt, vor seinem Atelier im Otto-Ubbelohde-Haus. Im Hintergrund die Mitglieder des Festzugsausschusses.

Quelle: Heiko Friedrich

Goßfelden. Anlässlich des Grenzgangfestes in Goßfelden vom 23. bis 27. Juni wird am Sonntag, 26. Juni, ein historischer Festzug stattfinden. Der circa zweieinhalb Kilometer lange Zug beginnt um 14 Uhr und verläuft durch die Straßen Waldweg, Am Hofacker, Roßweg, Marburger Straße und Lindenstraße. Er setzt sich aus 98 Zugnummern und 105 Gruppen zusammen, die nicht nur zu Fuß, sondern auch zu Roß und teils auf historisch geschmückten Motivwagen daherkommen.

Aber bis es so weit ist, kommt noch viel Arbeit auf den Festzugsausschuss zu. Alte Kostüme müssen gesichtet werden, denn nach so langer Zeit gibt es einiges, das ausgebessert und geflickt werden muss. Dabei sind die Gruppenleiter gefordert, die für den Zustand und die Verteilung ihrer Kostüme für die jeweilige Mottogruppe zuständig sind. Die Kostümträger müssen gesucht, und Mitläufer, die aus Altersgründen ausscheiden, müssen ersetzt werden durch neue Freiwillige, die gerne eine historische Person im Festzug darstellen wollen. Bis die Gruppen vollständig und passend eingekleidet sind, kostet es viele Stunden. Denn manche Kostüme müssen von anderen Vereinen geliehen oder sogar ganz neu hergestellt werden.

Motivwagen bauen und die Pferde vorbereiten

Aber nicht nur die Menschen müssen entsprechend vorbereitet werden, auch die Motivwagen müssen jedes Mal auf‘s Neue gebaut werden. Selbst die mitlaufenden Pferde brauchen ihre Vorbereitung, denn nicht alle sind die Geräusche und Menschenmengen gewohnt, auf die sie während des Festzuges am 26. Juni treffen werden. Besonders auf das laute Peitschenknallen, beim Grenzgang auch das „Platzen“ genannt, müssen die Pferde speziell trainiert werden. Auch hier heißt es üben, üben, üben.

Damit das Publikum weiß, welche Gruppe gerade an ihnen vorbeiläuft, wird es wieder Schilderträger geben. Diese weisen auf die nachfolgende Gruppe hin, damit die Festzugbesucher jederzeit im Bilde sind. Aber auch für die Ohren wird es beim Goßfeldener Festzug einiges zu hören geben. Insgesamt neun Musikkapellen werden beim Festzug mitlaufen und für Unterhaltung sorgen. Die Besucher dürfen auf einen großartigen Festzug gespannt sein, den es als laufenden Umzug nicht so oft zu sehen geben wird, sind sich die Ausschussmitglieder sicher.

 
Festzugsausschuss
Die Ausschussmitglieder unter dem Vorsitz von Birgit Thom: Kerstin Batz, Verena Beeken-Schneider, Nicole Blöcher, Jürgen Boßhammer, Manfred Boßhammer, Eckhard Brickum, Beate Dersch, Heidrun Dittmar, Helga Ellerich, Annette Feisel, Monika Geburzi, Birgit Groß, Helga Heuser, Günter Jünger, Paula Klimaschewsky, Monika Knauf, Kerstin Knoth-Otto, Marita Kuhnigh, Nikolai Kunz, Marianne Linne, Bernd Moog, Mario Möschet, Bianca Nau, Timo Otto, Andrea Peter, Steffi Pöschl, Annette Reinhardt, Ute Rösing, Monika Schellenberg, Conny Schindler, Claudia Schmidt, Jörg Schmidt, Sabine Schmidt, Sieglinde Spitze und Jürgen Thom.

von Heiko Friedrich

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