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Das Bürgerhaus - mal festlich verkleidet

Wege für die Zukunft Das Bürgerhaus - mal festlich verkleidet

Landauf, landab wird diskutiert: Was macht man mit den Bürgerhäusern? Die Gemeinde Lahntal versucht, die Auslastung mit externen Partnern zu verbessern - ein Weg, zu verhindern, dass irgendwann ein Haus geschlossen werden muss.

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Vorher – nachher: Das Storchennest in Ernsthausen nackt und im „Festkleid“.

Quelle: A-Z+P solutions

Sterzhausen. Vom kahlen Bürgerhaus zum glanzvollen Festsaal: Mit der Zusammenarbeit mit der Eventagentur „A-Z+P Solutions“, die Feste und Tagungen aller Art ausstattet, will die Gemeinde ihren Bürgern ein neues Angebot machen - aus gegebenem Anlass, wie Bürgermeister Manfred Apell findet.

Früher war das Bürgerhaus die günstige „Do-it-yourself“-Lösung für das Familienfest. Heute wollten viele Menschen ihr Fest, sei es (Silber-)Hochzeit, Konfirmation oder Geburtstag, auch selbst genießen, ohne sich ständig um Organisation, Auf- und Abbau und das Großreinemachen nach dem Fest kümmern zu müssen, hat Apell festgestellt. Und dafür sei man auch bereit, mehr Geld auszugeben.

Die rückläufige Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser vor allem an Wochenenden deute auf eine solche Veränderung der Ansprüche an einen Festort hin.

Um die Hallen und Säle gerade am Wochenende wieder mehr auslasten zu können, soll durch das Angebot der Eventagentur den Bürgern gezeigt werden, dass es sich auch im DGH anders und bequemer feiern lässt, als man es bisher gewohnt ist.

In der A-Z+P-Solutions-Inhaberin Mareike Ammenwerth-Zielen aus Wetter und ihrer Geschäftspartnerin Monika Huft aus Hatzfeld hat die Gemeinde Unternehmer gefunden, die individuelle Angebote machen können. Und weil sie wissen, dass nicht jeder Tausende von Euro für eine Feier ausgeben kann oder will, bieten sie auch an, dass man mit „Eigenleistungen“ Budget sparen kann.

Die Unternehmerinnen sagen zu, dass sie, wo möglich und gewünscht, auch örtliche Anbieter einbeziehen wollen. Denn mit Apell sind sie einig, dass damit keine Konkurrenz zu örtlichen Catering­anbietern, Restaurants oder Floristen geschaffen werden soll.

Ammenwerth-Zielen und Huft arbeiten selbst mit verschiedenen Partnern zusammen und könnten somit auch individuell auf die Wünsche eingehen, betonen sie. Gezwungen ist natürlich auch niemand, sich sein Fest im DGH nun auf diesem Weg oder von dieser Agentur ausrichten zu lassen. Apell sagt: „Das Ziel der Gemeinde ist, die Hallen möglichst häufig zu vermieten“ - am Wochenende privat, gern aber auch stärker für Tagungen. Das Angebot der beiden Unternehmerinnen sei ein Weg, das zu schaffen. Das werde die Gemeinde nun verstärkt bekannt machen und damit werben, zum Beispiel mit einer Neuauflage des Infoblattes zur Vermietung der DGHs.

von Michael Agricola

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