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Daniel Falk ist neuer Ortsvorsteher

Ortsbeirat Niederwetter Daniel Falk ist neuer Ortsvorsteher

Nach der Kommunalwahl ist der zuletzt nur noch aus zwei Mitgliedern bestehende Ortsbeirat von Niederwetter wieder mit fünf Personen besetzt.

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Der neue Ortsbeirat von Niederwetter: Heiko Weiß (vorne von links), Daniel Falk, Sebastian Dehnert, Bürgermeister Kai-Uwe Spanka (hinten von links), Michael Labmayr und Stefan Pfister.

Quelle: Manfred Schubert

Niederwetter. Der Einzige aus dem alten Ortsbeirat, der sich auf der gemeinschaftlichen Bürgerliste wieder zur Wahl gestellt hatte, war der stellvertretende Ortsvorsteher Daniel Falk. Dieser hatte mit 234 Stimmen auch  den größten Zuspruch aus der Wählerschaft des 340-Einwohner-Dorfes erhalten.

Bei der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats, die mit 14 Teilnehmern im Dorfgemeinschaftshaus stattfand, wurde Falk als einziger Kandidat für das Amt des Ortsvorstehers vorgeschlagen. Seine Wahl erfolgte ebenso einstimmig wie die von Sebastian Dehnert zu seinem Stellvertreter, Heiko Weiß zum Schriftführer und Michael Labmayr zum stellvertretenden Schriftführer. Fünftes Mitglied ist Stefan Pfister.

Ortbeirat wieder mit fünf Mitgliedern besetzt

Bürgermeister Kai-Uwe Spanka, der die Sitzung leitete, freute sich, dass sich wieder genügend Kandidaten für den Ortsbeirat gefunden hatten, nachdem zum Ende der vergangenen Wahlperiode dessen Mitglieder­zahl gesunken war. Die Besetzung in dem durch Bundes­straße und Bahnlinie geteilten Ort war immer etwas problematisch.

Im Moment gebe es erheblichen Verkehr durch Niederwetter nach Sarnau, insbesondere morgens, nachdem die Straßen nach Goßfelden und wegen Sanierung zurzeit auch nach Sterzhausen geschlossen wurden. Zumindest habe man eine Sperrung für Lastwagen durchsetzen können, sagte er, woraufhin eine Zuhörerin meinte, es würden trotzdem noch Lastwagen durchfahren. Außerdem würde mit 50 bis 60 Stunden­kilometern gefahren.

Der Bürgermeister erklärte, eine verstärkte Kontrolle Niederwetters sei bereits angewiesen. Außerdem wolle er mit der Verkehrsbehörde des Landkreises sprechen, ob eine Einbahnstraßenregelung von oder nach Sarnau möglich sei. Damit besteht die Hoffnung, dass ab 2017 erheblich weniger Verkehr durch Niederwetter fahren könnte. Allerdings würden Lastwagen voraussichtlich nicht über die K 123 auf die fertige Umgehungsstraße fahren, sondern weiter auf der alten B 252 bleiben.

Gemeinschaft soll stärker gefördert werden

Der neue Ortsvorsteher Daniel Falk sagte, er sei zuversichtlich, dass man mehr auf die Beine stellen werde als der alte Ortsbeirat. Es soll wieder mehr gemeinschaftsfördernde Aktivitäten wie ein Sommerfest geben, vielleicht wird auch das Weihnachtsbaumschmücken gemeinsam mit der Feuerwehr ausgerichtet, die es vom Ortsbeirat übernommen hat.

Die nächste Ortsbeiratssitzung soll bereits am 24. Mai um 19 Uhr stattfinden. Dabei geht es unter anderem um die Besetzung der Friedhofskommission. Deren Vorsitzender ist der Ortsvorsteher automatisch kraft Amtes, die beiden anderen Mitglieder können auch von außerhalb des Ortsbeirates kommen. Die drei anderen Mitglieder der Kommission kommen aus der Kirchengemeinde.

von Manfred Schubert

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