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Luftfahrtverein erhält 12.000 Euro

Förderung vom Land Luftfahrtverein erhält 12.000 Euro

Das Hallenvorfeld des Flugplatzes in Schönstadt hat eine neue Decke. Zur Finanzierung übergab der Finanzminister Dr. Thomas Schäfer nachträglich einen Förderbescheid an den Vorstand des Marburger Vereins für Luftfahrt.

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Finanzminister Dr. Thomas Schäfer übergab den Förderbescheid an Werner Hoffarth.

Quelle: Niklas Kölsch

Schönstadt. „Wir mussten handeln“, sagte Werner Hoffarth, Schatzmeister des Kurhessischen Luftfahrtvereins 1909 Marburg. 40 Jahre alt war die alte Teerdecke vor der Maschinenhalle, die witterungsbedingt große Frostschäden aufgewiesen hatte. Wenn Flugzeuge aus der Halle auf das Flugfeld geholt wurden, führte dies dazu, dass kleine lose Steine durch den Auftrieb gegen die Fassade der Halle gewirbelt wurden.

Auch der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer bestätigte bei der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von 12.000 Euro die „hinlängliche Dringlichkeit“. Daher wurden bereits vor der Übergabe schon die Arbeiten ausgeführt. Das sei allerdings vorher verwaltungsmäßig geregelt worden, bekräftigte Schäfer. So konnte er auch gleich das Ergebnis des „gut angelegten Geldes“ begutachten. „Es ist ein gerne gegebener Landeszuschuss“, so der Finanzminister.

Mitglieder helfen bei der Sanierung tatkräftig mit

Zur Förderung über das Sonder-Investitionsprogramm „Sportland Hessen“ zur Sportstättensanierung kamen noch Förderungen in Höhe von 3.000 Euro durch den Landkreis und 7.500 Euro über die Vorsteuerrückerstattung. „Wir freuen­ uns über jede Form der Unterstützung“, sagte der Vorsitzende Albrecht Teich. Den Rest stemmte der Verein in Eigenleistung. Auch bei der Sanierung selbst legten die Vereinsmitglieder kräftig Hand an. So wurden die Vorarbeiten durch den Verein erledigt, so dass die Firma Geissler für die Endarbeiten der Sanierung nur noch drei Wochen benötigte.

Die Flieger haben auch gleich schon ein neues Projekt in Planung. Mit einem neuen Hochleistungsflugzeug für Wettbewerbe soll die Ausbildung weiter unterstützt werden. Denn aus den Reihen des Luftfahrtvereins hätten schon mehrere Mitglieder ihren Weg zum Berufs- und Verkehrspiloten gefunden, wie Hoffarth stolz erklärte.

von Mareike Bader

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