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Irish-Dance und Heimatlieder

Sommerfestival in Bürgeln Irish-Dance und Heimatlieder

Sechs Gastchöre waren der Einladung des Gesangvereins Bürgeln gefolgt und begeisterten gemeinsam mit den ortsansässigen Chören das Publikum. Neben der Musik standen Ehrungen langjähriger Sänger auf dem Programm.

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Konrad Bender (von links), Ehrenvorsitzender des Sängerbundes Kurhessen, mit den Geehrten des Gesangvereins Bürgeln.

Quelle: Manfred Schubert

Bürgeln. Guten Zuspruch fand das Sommerfestival der Chöre, zu dem der Gesangverein Bürgeln in die Mehrzweckhalle eingeladen hatte. Neben dem Gemischten Chor und dem Männerchor aus Bürgeln traten sechs Gastchöre vor etwa 260 Zuhörern auf, die so manchen  gelungenen Vortrag mit begeistertem Applaus feierten.

Ehrungen

65 Jahre , Urkunde des Hessischen Sängerbunds: ­Seibert Stauzebach

50 ­Jahre , Ehrenabzeichen in Gold: Katharina Göttig

40 Jahre , Ehrenabzeichen in Silber: Ehrentraud Heck

70 Jahre Mitgliedschaft: Johannes Kuhn, Karl Naumann und Gotthard Lange

50 Jahre: Hilde Heimrich, Katharina Rodenhausen und Elfriede Preiß

30 Jahre: Gerd Weber

20 aktive Jahre: Vorsitzender Hans Junker und Gerhard Waßmuth

10 aktive Jahre: Klaus Heller und Werner Barkholz.

Dazu gehörte zum Beispiel die russische Volksweise „Wenn der Abendwind“, die der Gemischte Chor der Gastgeber unter Leitung von Jens Amend eingangs vortrug, und bei der Simone Reichard und Nicole Bubenheim mit ihrem Sopran-Einsatz glänzten. Der 20-köpfige Männerchor sang unter anderem das stimmungsvolle „Schifferlied“ von Friedrich Silcher.

Zwei weitere klangstarke Männerchöre traten beim Sommerfestival auf. Der MGV Cölbe mit einer Premiere: Dirigent Uwe Gerike studierte neben modernen Stücken das von Felix Mendelssohn-Bartholdy vertonte Trinklied „So lang man nüchtern ist“ von Johann Wolfgang von Goethe mit den Sängern ein. Dort hieß es: „Wenn man nicht trinken kann, soll man nicht lieben; doch sollt ihr Trinker euch nicht besser dünken: Wenn man nicht lieben kann, soll man nicht trinken.“ Auch die Sänger vom MGV Betziesdorf unter der Leitung von Bernd Katzenbach trugen mit der „Loreley“ von Heinrich ­Heine klassisches deutsches Liedgut vor.

Mit dem „Heimatlied der Hessen“ von Max Orrel lud der Gesangverein Cäcilia Ginseldorf unter Chorleiter Matthias Nassauer zum Mitsingen oder -summen ein. Und der Frauen­chor Wehrda, ebenfalls von Jens Amend dirigiert, präsentierte zum ersten Mal „Der Weg zum großen Glück“.

„Haste Töne“ präsentieren irisches Musical-Lied

Schwungvoll wurde es dann mit „Haste Töne“ Bauerbach unter Leitung von Annemarie Ferstl, die das irische Musical-Lied „Lord of the Dance“ vortrugen, und der von Ruslana Eidam geleitete Frauenchor Cölbe beendete seinen gelungenen Auftritt mit dem Christina-Stürmer-Hit „Seite an Seite“. Mit dem „Irischen Segenswunsch“ ließ der Gemischte Chor Bürgeln das Chorfestival ausklingen, dem die Gelegenheit zu gemütlichen Gesprächen bei Kaffee sowie selbst ­gebackenen Kuchen und Torten vorangegangen war.

von Manfred Schubert

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