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Bauarbeiten im Herzen von Cölbe

Feuerwehr Bauarbeiten im Herzen von Cölbe

In gut zwei Wochen soll am alten Standort Heuberg mit dem Neubau der Fahrzeughalle für die Freiwillige Feuerwehr Cölbe begonnen werden.

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Bürgermeister Volker Carle (von links), die Planer Roland Ott und Jörg Weber sowie Martina Meß von der Gemeinde überzeugten sich über den ­Baufortschritt der temporären Fahrzeughalle. Rechts: Heute noch ein normales Foto vom Feuerwehrgerätehaus. Schon am Montag wird es historisch sein.Fotos: Götz Schaub

Cölbe. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Selbst wenn man baut, wo schon etwas gestanden hat. So werden schon gleich die Abrissarbeiten des Gebäudekomplexes Feuerwehr und ehemaligen Kindergarten teurer als gedacht. Das liegt nun nicht an den Abrissarbeiten selbst, sondern an der Entsorgung von Erde. Denn die vorhandene wird als belastet eingestuft und muss jetzt auch noch gesondert entsorgt werden. Keine Angst, es ist nichts Schlimmes, aber doch schon bemerkenswert. „Die Erde ist mit Salz belastet“, informiert Jörg Weber vom von der Gemeinde beauftragten Planungsbüro Ott und Weber.

Bei dem Salz handelt es sich um Streusalz und ist wohl seinerzeit mit dem Material zur Aufschüttung des Geländes zum Bau des Gebäudekomplexes dort hingelangt. Wie dem auch sei, für die gesonderte Entsorgung sind mal rund 40.000 Euro Mehrkosten fällig. Damit konnte wahrlich niemand rechnen, sagt Bürgermeister Volker Carle.

Jetzt am Wochenende werden die Einsatzwagen der Feuerwehr umgeparkt, sie finden für die Dauer der Abrissarbeiten und den Bau der neuen Fahrzeughalle direkt am Ort in einer temporären Halle ihren Unterstand. Großen Dank senden Carle und die Planer in diesem Zusammenhang an die direkten Anlieger, die es erlaubten, dass diese temporäre Halle ab Grundstücksgrenze errichten werden konnte, sonst wäre es auf dem Bauplateau doch sehr sehr eng geworden.

Am Montag sollen dann die Abrissarbeiten beginnen, in 14 Tagen dann die Arbeiten zum Hallenneubau. Bis August oder September soll der komplett neu geplante Mittelbau zwischen neuer Halle und Heuberg 1 bezugsfertig sein, ehe dann die Funktionsräume im Gebäude Heuberg 1 erstellt werden. Planer Jörg Weber, der die Bauleitung innehat, geht davon aus, dass im Sommer 2019 alles fertig sein wird.

von Götz Schaub

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