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Caldern ist gut vorbereitet

1200-Jahrfeier Caldern ist gut vorbereitet

Caldern darf nächstes Jahr sein 1200-jähriges Bestehen feiern. Von Januar bis Oktober hat der Förderverein verschiedene Festaktionen geplant, die bei der gut besuchten Info-Veranstaltung vorgestellt wurden.

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Drei Grenzgänge am 11. Februar, 30. April und 22. Oktober rund um Caldern bilden den Rahmen der 1200-Jahrfeier.

Quelle: Archifoto

Caldern. „So eine Feier ist eine arbeitsintensive Sache“, konstatierte Bernd Schautes, der die Arbeit des Arbeitskreises „Chronik“ vorstellte. In insgesamt sieben Arbeitskreisen arbeiten die Caldener fleißig an ihrem Festjahr.

„Wer hat schon mal das Glück in seinem Ort 1200 Jahre feiern zu können“, stellte Kurt Vogt, erster Vorsitzender des Fördervereins Caldern 2017, fest. Mit „Bauschildern“ mit den Terminen und Hinweisschildern an den Ortseingängen soll rechtzeitig auf das Fest hingewiesen werden, ebenso im Internet über die Homepage und auf Facebook. Gefeiert werden sollen 1200 Jahre Caldern, die Geschichte des Ortes, die Kultur und seine Wirtschaft.

Arbeitskreis sucht noch alte Fotos und Dokumente

Geplant sind eine Reihe von Festaktivitäten (siehe Infokasten), die von dem Arbeitskreis Terminplanung unter der Leitung von Timo Satzke so gelegt wurden, dass Paralleltermine zum Festjahr in Michelbach vermieden wurden. Dazu kommt eine CD mit gefilmten Interviews mit bekannten Caldernern und natürlich auch eine Chronik, die zum Hauptfest am 20. August 2017 fertig sein soll.

Für die Chronik wurden schon einige Geschichtsforscher, wie Heinz Loth, Volker Heine oder Professor Helmut Nuhn, Sohn des ehemaligen Lehrers in Caldern, gefunden. Der Arbeitskreis ist aber auch weiterhin auf der Suche nach alten Fotos und Dokumenten, wie Bernd Schautes bekannt gab.

Auftakt des Festes mit einem Theaterstück

Mit der Auftaktveranstaltung am 14. Januar wird das Jubiläumsjahr 2017 eröffnet, die an das Wintervergnügen der freiwilligen Feuerwehr angelehnt sein soll. Dabei wird auch ein Theaterstück aufgeführt, bei dem jeder mitspielen kann. Die Proben sollen ab diesem August beginnen, so Arbeitskreis-Leiter Bernd Felgenhauer.

Am 3. Juni folgt die Dorfbegehung zur Historie Calderns. Dazu wurden bereits etwa 100 Hausschilder mit historischen Namen angebracht. Ebenfalls mit Schildern sollen die Wüstungen um Caldern markiert werden und interessante Hinweise und Informationen liefern. Ein Sitzplatz mit Tisch aus Sandstein soll an die ehemalige Gerichtsstätte in Caldern erinnern, der endgültige Standort wird derzeit noch gesucht.

Drei Grenzgänge bilden den Rahmen des Jubiläums

Spätestens am dritten Augustwochenende 2017 ist dann endgültig Feiern angesagt. Am 18. August beginnt das Fest mit einem Kommers im Zelt auf dem Festplatz. Am Sonntag, 20. August, folgt das Hauptfest mit stehendem Festzug mit Ausstellern entlang der Klosterbergstraße zwischen Kirche und Dorfgemeinschaftshaus. Auf der Aktionsbühne am Festplatz sollen Gruppen aus Caldern und den Nachbargemeinden auftreten. Für das Hauptfest warb Arbeitskreis-Leiterin Anneliese Muth für Kuchenspenden aus dem Dorf.

Den Rahmen der Festivitäten bilden die Grenzgänge, die in drei Etappen mit jeweils 5,7 Kilometern, am 11. Februar, 30. April und zum Abschluss am 22. Oktober, stattfinden werden. Dafür ist der Arbeitskreis Grenzgänge schon fleißig am Wandern, damit die Strecken für jedermann begehbar sind und auch die besonderen historischen Gegebenheiten Calderns miteinbezogen werden können. Auch hier seien noch fleißige Helfer gesucht, so Elisabeth Schneider.

 
Termine 2017
14. Januar: Auftaktveranstaltung
11. Februar: Erster Grenzgang
20. April: Zweiter Grenzgang
3. Juni: Dorfbegehung zur Historie Calderns
18. August: Festkommers
20. August: Hauptfest
22. Oktober: Dritter Grenzgang

von Mareike Bader

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