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CDU stärkt Funk abermals den Rücken

Bürgermeisterwahl CDU stärkt Funk abermals den Rücken

Einstimmig beschloss der CDU-Gemeindeverband Münchhausen, Peter Funk bei der Wahl am 11. September zu unterstützen und wies darauf hin, dass seine Abwahl die Gemeinde 379.000 Euro zusätzlich kosten würde.

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Nach dem einstimmigen Beschluss des CDU-Gemeindeverbandes Münchhausen, den Amtsinhaber bei der Bürgermeisterwahl zu unterstützen, gratulierten Peter Funk (parteilos, Zweiter von links) der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck (von links), die stellvertretende Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Münchhausen, Karin Lölkes, und der Vorsitzende Johannes Wagner.

Quelle: Manfred Schubert

Münchhausen. Alle stimmberechtigten Mitglieder unter den 20 Teilnehmern der CDU- Gemeindeverbandsversammlung im Bürgerhaus hoben die Hand und signalisierten damit, bei der am 11. September anstehenden Bürgermeisterwahl den parteilosen Amtsinhaber bei der Bürgermeisterwahl erneut unterstützen zu wollen.

„Wir haben Peter Funk bei den vergangenen drei Wahlen unterstützt. Ich denke, es waren gute 18 Jahre. Die Probleme, die wir haben, haben andere Gemeinden auch. Wir sind auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Haushalt 2017“, hatte Johannes Wagner, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Münchhausen vor der Abstimmung gesagt.

Funk setzte sich für Dorferneuerung in drei Ortsteile ein

Er verwies darauf, dass es das gute Recht jeder Partei und jedes Bürgers sei, einen Gegenkandidaten aufzustellen, aber auch darauf, dass die Abwahl des jetzigen Bürgermeisters über die kommenden sechs Jahre gerechnet die Gemeinde 379.000 Euro zusätzlich kosten würde.

„Das sollte jeder Bürger wissen, weil wir einen bewährten Bürgermeister haben. Manche meinten, es würde finanziell nichts ausmachen“, betonte Wagner. Er wies unter anderem auf den besonderen Einsatz Funks für die jetzt laufende Dorferneuerung in drei Ortsteilen sowie auf das Einholen höchstmöglicher Fördersätze für Bauprojekte der Gemeinde hin. Auch lägen die Kosten der Gemeindeverwaltung pro Bürger ganz unten im Vergleich zu ähnlichen Kommunen.

SPD unterstützt den Gegenkandidaten Ulrich Mengel

Johannes Georg Schott warf „den Genossen“ von der SPD vor, die den ebenfalls parteilosen Gegenkandidaten Ulrich Mengel unterstützen, sie hätten zehn Jahre lang die Mehrheit im Parlament gehabt und, wenn ihnen etwas nicht gepasst hätte, andere Beschlüsse fassen können. „Es wird völlig unnötig ein Fass aufgemacht, man spaltet Münchhausen ein bisschen in links und rechts. Aber das ist natürlich Demokratie“, fand er.

Peter Funk hatte zuvor auf die in den vergangenen Jahren in der Gemeinde umgesetzten Projekte verwiesen und betont, dass man nur gemeinsam Dinge wie die bis 2019 laufende Dorferneuerung oder die Einführung wiederkehrender Straßenbeiträge schaffen könne. Bei der Jugendpflege müssen die Kosten gesenkt und andere Wege gefunden werden, denn nur noch elf Kinder nehmen an den Ferienspielen teil. Ein Vorteil, den die Großgemeinde habe, sei, dass viele Bürger ihre Kraft ehrenamtlich zur Verfügung stellten, darauf wolle er auch weiterhin setzen.

  • Termin: Bratpartie am Sonntag, 4. September, in der verbandseigenen Grillhütte.
 
Ehrungen

Für 40 Jahre Mitgliedschaft ehrten der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Heck und der Vorsitzende des Gemeindeverbandes Johannes Wagner die beiden Mitglieder Wilfried Carle (Foto rechts) aus Münchhausen und Otto Rees (links) aus Wollmar für 40 Jahre Vereinstreue.

Altbürgermeister und Ehrenmitglied Carle war auch lange als Kreistagsabgeordneter und Kreisausschussmitglied tätig, Rees war 31 Jahre lang im Ortsbeirat Wollmar und die vergangenen fünf Jahre als Gemeindevertreter aktiv.

von Manfred Schubert

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