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CDU fordert Antworten zu beschlagnahmten Wagen

Cölber Auto in Griechenland CDU fordert Antworten zu beschlagnahmten Wagen

Warum muss sich die Gemeinde Cölbe nun um die Rückführung eines in Griechenland beschlagnahmten Gemeinde-Fahrzeugs kümmern? Das fragt sich die CDU Cölbe nach der Lektüre der Geschichte über den privaten Hilfstransport einer Cölberin mit einem von der Gemeinde geliehenen Neun-Sitzer in der Mittwochsausgabe der OP.

Cölbe. „Wir möchten zunächst einmal wissen, warum überhaupt ein Fahrzeug der Gemeinde Cölbe für einen privaten Zweck zur Verfügung gestellt wird. Das ist für sich genommen schon erklärungsbedürftig und aus unserer Sicht auch nicht Ordnung“, sagt Dr. Jens Ried, CDU-Fraktionsvorsitzender im Cölber Gemeindeparlament. CDU-Fraktionsmitglied Jörg Drescher verlangt weitere Erklärungen: „Welche Bedingungen wurden für das Verleihen des Busses genau vereinbart? Wie hoch ist der finanzielle Schaden für die Gemeinde? Was wird unternommen, um das Fahrzeug wiederzubekommen?“ Dann schiebt er nach: „Ich finde das Ganze ungeheuerlich.“ Die CDU hofft auf eine baldige und detaillierte Erklärung des Gemeindevorstandes, sonst fordert sie diese in der nächsten Sitzung des Parlaments ein. In einer ersten kurzen Stellungnahme gegenüber der OP kündigte Bürgermeister Carle an, alle Fragen zu beantworten. Niemand müsse Angst haben, dass der Gemeinde Kosten entstehen. Versicherungstechnisch sei vorher alles geklärt worden. Allerdings habe niemand mit einer polizeilichen Beschlagnahmung des Fahrzeugs rechnen können, so Carle.

von Götz Schaub

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