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Bürgermeister enttäuscht über persönliche Anfeindungen

Soziales Netzwerk Bürgermeister enttäuscht über persönliche Anfeindungen

Während der letzten Stadtverordnetenversammlung in Wetter am Dienstagabend kam es zu einer ungewöhnlichen persönlichen Erklärung von Bürgermeister Kai-Uwe Spanka.

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Wetter. Inhaltlich ging es dabei um zwei „Diskussionen“, die nacheinander in zwei Foren in sozialen Netzwerken geführt wurden. Ausgangspunkt war die Behauptung, er und ein Mitglied seiner Familie hätten im Anschluss eines Verkehrsunfalls einige Straftaten begangen, etwa eine Unfallflucht, unterlassene Hilfeleistung und die Beseitigung von belastenden Spuren. Diese, laut Spanka völlig haltlosen Behauptungen wurden dann von verschiedenen Usern im sozialen Netzwerk heiß diskutiert.

Ohne den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, hätten die User, von denen er einige mit Namen nannte, auf ihn und seine Familie draufgehauen, nach dem Motto, dass eine solche Veröffentlichung auf Facebook gut sei, damit jeder mal sehe, wen sie sich in Wetter zum Bürgermeister gewählt hätten. Spanka zeigte sich auch enttäuscht darüber, dass dort auch Kommunalpolitiker gepostet haben, ohne sich mal bei ihm persönlich zu informieren.

In diesem Zusammenhang sprach er auch CDU-Mann Nicklas M. Zielen an, der sich ob der Nennung seines Namens dann widerum überrascht zeigte. Er entgegnete dem Bürgermeister, dass es ein Fehler gewesen sei, sich mit einer offenen Frage an der Diskussion zu beteiligen, sah sich aber nun zu sehr dafür an den Pranger gestellt. Gegen den Verfasser der Behauptungen, den Spanka an diesem Abend auch mit Namen nannte, hat der Bürgermeister zivilrechtliche Schritte eingeleitet.

von Götz Schaub

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