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Bücherhäuschen bringt Leute ins Gespräch

Tauschbücherei Bücherhäuschen bringt Leute ins Gespräch

80 Gäste feierten das einjährige Bestehen der Tauschbücherei Oberrosphe. „Nehmen und geben“ ist das Prinzip bei der Tauschbücherei in Oberrosphe. Wer ein Buch entnimmt, sollte dafür ein anderes reinstellen.

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Mit einem gemütlichen Beisammensein feierten 80 Gäste am Sonntag das einjährige Bestehen der Tauschbücherei Oberrosphe. Dabei wurde auch musiziert und, wie auf dem Foto vom früheren Pfarrer Bernd Arlt (stehend), Geschichten vorgetragen.

Quelle: Manfred Schubert

Oberrosphe. Seitdem vor einem Jahr das „Bücherhäuschen“, zu dem nach Renovierung in Eigenleistung die ehemalige Viehwaage umgewandelt wurde, seine Pforten öffnete, ist der Bestand aber ständig angewachsen und es mussten schon einige Regale nachgerüstet werden. Rund 1.800 Bücher sowie einige Videos, CDs, Kassetten und Spiele bilden derzeit den durch Spenden zusammengekommenen Bestand. Ähnlich war die Situation, als das Bücherhäuschen am Sonntagnachmittag sein einjähriges Bestehen feierte.

Etwa 80 Gäste kamen, davon waren so viele dem Aufruf gefolgt, selbst gebackenen Kuchen mitzubringen, dass eine reiche Auswahl vorhanden war und trotz des Angebotes an alle, sich kostenlos zu bedienen, vieles wieder mitgenommen werden musste. Zur Eröffnung des Festes spielte der achtjährige Erik Werner einige Stücke auf der Trompete, später trugen einzelne Gäste Geschichten vor, aber hauptsächlich nutzten die Besucher den Sommertag zu Gesprächen unter freiem Himmel. Marlene Harrach-Pfeiffer, Hauptinitiatorin des Bücherhäuschens, ist mehr als zufrieden:

„Das Tolle ist, dass Leute, die schon lange im Dorf wohnen, aber noch nie miteinander gesprochen haben, hier am Häuschen ins Gespräch gekommen sind. Zuerst haben die Frauen das Häuschen erobert, während die Männer anfangs etwas ‚misstrauisch’ waren und später kamen. Auch Touristen aus den Ferienwohnungen kommen gelegentlich rein.“

von Manfred Schubert

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