Dekorative und leckere Gartenfrüchte sowie Pflanzen zum Selbstanbau waren im Angebot.
Amönau. Bis zwölf Uhr regnete es durchgehend, aber auch das hielt die ersten Gäste nicht davon ab, die etwa 70 Stände und Bühnen entlang des Bachs und auf einzelnen Höfen in Augenschein zu nehmen.
Als dann zeitweilig die Sonne hervorkam, wunderten sich die Veranstalter selbst, wie schnell das ganze Marktgelände dicht bevölkert war, ohne dass es jedoch zu unangenehmem Gedränge kam.
Die Angebote sprachen alle Sinne an. Allerlei Gaumengenüsse aus der Region von Honig über Kräutermarmeladen bis zu Käse und Wurst und „Amönauer Flammkuchen“ verbreiteten verführerische Düfte. Kunsthandwerker wie Steinmetz Hans-Heinrich Thielemann oder der Glasbläser Karl Heller führten ihre Fertigkeiten vor. Pflanzen sowie Dekoratives und Schmückendes für den Garten oder auch den Körper in unterschiedlichsten Materialien und Ausführungen verlockten immer wieder zum Stehenbleiben und Betrachten. Fast alles war selbstgemacht und originell.
Originell und überraschend vielfältig waren auch die Klänge, die sich den Ohren der Besucher darboten. Die „Dautphetaler Alphornbläser“ zogen mit ihren drei Meter langen Instrumenten über den Markt und spielten überall dort, wo es ihnen besonders gut gefiel, alpenländische Stücke oder auch „Kein schöner Land“.
von Manfred Schubert
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