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Backhaus strahlt in neuem Glanz

Oberasphe Backhaus strahlt in neuem Glanz

Die Dorferneuerung in Oberasphe ist ein langwieriges Projekt: An manchen Stellen gibt es deutliche Fortschritte, an anderen ist weiterhinGeduld gefragt.

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Mitglieder des Ortsbeirats und Renovierungshelfer begutachteten den neuen Ofen im Backhaus und das Erscheinungsbild nach der Renovierung.

Quelle: Sarah Stolle

Oberasphe. Der Backraum des alten Backhauses in Oberasphe kann sich nach nur kleinen notwendigen Arbeiten sehen lassen. Ein neuer Ofen hat bereits seinen Platz in dem heute noch aktiv genutzten Backhaus gefunden. Hier wird nicht nur Bauernbrot, sondern einmal im Jahr an Himmelfahrt auch Pizza gebacken.

Die „Pizzafrauen“ waren mit anwesend, als der Ortsbeirat sich zunächst einen Überblick zur aktuellen Lage der Renovierung verschaffte. Es fehlen lediglich noch eine Heizung und ein Tisch, der zum Brot- beziehungsweise Pizzaschneiden benötigt wird. Beim kommenden Pizzabacken wolle man sich jedoch zunächst nochmal anders behelfen, hieß es von Seiten der Frauen.

Nach der Besichtigung ging der Ortsbeirat zu seiner Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus über. „In Sachen Renovierung der Sanitäranlagen im Jugendraum kann ich leider noch keine positive Nachricht geben. Die Mittel sind bisher noch nicht freigegeben“, sagte Ortsvorsteher Gerhard Hallenberger. „Vermutlich müssen wir nach Freigabe nochmals Angebote für Material etcetera einholen.“

Verständnis für Kritik

Die Renovierung des Jugendraums, der sich in der ersten Etage des Backhauses über dem Backraum befindet, ist ebenfalls Teil des Konzeptes der Dorferneuerung. Geplant ist, die Arbeiten in Eigenleistung auszuführen.

Zum Thema der Errichtung eines Dorfcafés im Rahmen der Dorferneuerung als Anbau an das Dorfgemeinschaftshaus sprach sich der Ortsbeirat dafür aus, gegebenenfalls eine Bürgerversammlung zu veranstalten, um über mögliche Missverständnisse aufzuklären.

„Auf der einen Seite wird eine künftige Option sein, dass die Bürgerhäuser von Vereinen statt von der Gemeinde betrieben werden, auf der anderen Seite werden noch mehr Räumlichkeiten gebaut. Ohne dass die Bürgerinnen und Bürger die genauen Hintergründe dazu kennen, kann man es diesen nicht verdenken, wenn sie Kritik daran äußern“, hieß es von den Mitgliedern des Ortsbeirates.

Wunsch nach mehr Engagement der Jugend

Der momentane Stand ist, dass Entwurfspläne angefordert werden, sodass erkennbar ist, wie es am Ende aussehen könnte. Alles in allem ist das Projekt „Dorferneuerung“ ein langwieriges, wie sich zeigt.

Hallenberger wies im Rahmen der Sitzung auf die Kommunalwahl 2016 hin. Von Seiten des Ortsbeirats, der derzeit nur aus männlichen Mitgliedern besteht, wünscht man sich wieder eine Frauenquote innerhalb der Reihen.

„Generell wäre es auch schön, wenn sich junge Leute engagieren würden“, hieß es weiter. In den kommenden Wochen und Monaten will man gezielt Bürgerinnen und Bürger im Dorf ansprechen, ob diese bereit wären, sich zur Wahl aufstellen zu lassen.

Weitere Themen waren die Teerung des Weges zwischen alter Schule und dem Bolzplatz, die voraussichtlich im Juni durchgeführt werden soll, sowie die Angebotseinholung für die Errichtung eines neuen Geräteschuppens beim Friedhof.

von Sarah Stolle

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