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Kindergarten

Aus allen Orten kommen Kinder

Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren verleben im Cölber Gemeinde-Kindergarten spannende Stunden in der Ferienbetreuung.
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Erzieherin Sabine Kirchhein (links) ist wahrhaft eine gute Sängerin und weiß diese Gabe gewinnbringend für die Lieder mit den Kindern einzubringen.

© Götz Schaub

Cölbe. Im fünften Jahr seit der Einführung einer speziellen Betreuungsgruppe in den Sommerferien für die Zeit, in der die Kindergärten eigentlich alle geschlossen haben, ist es erstmals geschehen, dass aus allen Kindergarten-Einrichtungen der Großgemeinde Kinder für die Betreuungsgruppe angemeldet wurden. „Das zeigt, dass sich das Angebot gemeindeweit etabliert hat, dass es also überall angekommen und genutzt wird“, freut sich Erzieherin Erika Völker, die zugleich erste Ansprechpartnerin für die kommunalen Cölber Kindergärten ist.

Das Angebot richtet sich beispielsweise an Eltern, die keine Möglichkeit haben, ihre Kinder über die gesamten sechs Ferienwochen durchgängig zu betreuen. Dabei können die Kinder flexibel für eine, zwei oder drei Wochen angemeldet werden. Ergänzt wird dieses Angebot schließlich von den Cölber Ferienspielen, die in der Woche nach Ende der Betreuung, die die Zeit vom 12. bis 30. Juli abdeckt, beginnen. Die Betreuungsgruppe setzt sich naturgemäß immer wieder aus neuen Kindern zusammen, die sich aber schnell kennen lernen und aufgrund der Wohnortnähe sicher auch bei anbahnenden Freundschaften die Möglichkeit haben, sich gegenseitig zu besuchen.

22 Kinder sind es dieses Mal wieder pro Woche. Die Altersspanne von zwei bis zehn Jahren stellt für die Kinder kein Problem dar. Im Gegenteil, die Jüngsten genießen in der Regel die volle Aufmerksamkeit der älteren Kinder, werden also auch als Teil der bunten Gruppe akzeptiert. 30 Euro pro Woche kostet die Betreuung, die von 8 bis 14 Uhr angeboten wird. Mittagessen gibt es in der Regel von der Lebenshilfe. In diesem Jahr haben die Kinder jedoch jeden zweiten Tag selbst gekocht und damit auch den Speiseplan aktiv bestimmt.

von Götz Schaub

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