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Auch "olle Kamellen" können begeistern

Wollmar Auch "olle Kamellen" können begeistern

Das Beste aus 25 Jahren Fasching in Wollmar stand im Mittelpunkt des Programms beim Faschingsball des Fohsenochtsvereins Wollmar.

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 Der Ehepaartanzkreis zeigte einen Bauchtanz der besonderen Art.

Quelle: Manfred Schubert

Wollmar. Unter dem Motto „Best of 25“ stand der Faschingsball in Wollmar, bei dem sich etwa 300 Gäste im DGH am Samstagabend prächtig amüsierten. Präsident Stefan Kirsch, der gemeinsam mit Ex-Präsident Heinrich Niebl durch den Abend führte, erinnerte daran, dass der Fohsenochtsverein voriges Jahr 25 Jahre alt wurde.

Aus diesem Grund standen Höhepunkte aus 25 Jahren Fasching in Wollmar im Mittelpunkt des fast vierstündigen Programms. Viele Akteure aus Wollmar sowie einige von außerhalb gestalten schon seit Jahrzehnten das närrische Treiben mit, Trachtengruppe, Gitarrengruppe, Ehepaartanzkreis und Damengymnastikgruppe zählte Kirsch zum Beispiel auf.

Und freute sich auf die „Auferstehung“ des Männerballetts unter Leitung von Klaus-Peter Fett, das mit seinem teils sehr akrobatischen Auftritt als Prinzengarde einen umjubelten Höhepunkt des Abends darstellte und ohne Zugabe nicht von der Bühne kam.

Ein buntes Bühnenprogramm

Die Trachtengruppe präsentierte mit ihrem „25-Jahre-Medley“ gleich ein ganzes Feuerwerk an Highlights, darunter den unvergessenen, zum Brüllen komischen Auftritt von Klaus-Peter Fett aus dem Biene-Maja-Programm („Ich trage Lack und Leder, ich bin die Spinne Thekla“), der sich mit Domina-Peitsche über den armen Grashüpfer Flip hermachte, die „Bauer-sucht-Frau“-Show und den „Thriller“-Tanz zu Michael-Jackson-Musik. Der Ehepaartanzkreis führte tänzerisch und musikalisch in die Neandertalerzeit zurück und zeigte einen Bauchtanz der besonderen Art. Unter dem Motto „Hart, aber herzlich“ machte sich die Damengymnastikgruppe über das Benehmen von Männern lustig, wenn sie unter sich sind, das heißt am Urinal. Die Gitarrengruppe zeigte „Kinderquatsch mit Michael“.

Ex-Ortsvorsteher Johannes Wagner stieg als frustrierter Bauer in die Bütt und nahm Bio-Wahn, Biogas und „Naturschutzmafia“ aufs närrische Korn. Auch präsentierte er seine geniale Erfindung, ein tragbares Biogas-Heizkraftwerk im Rucksack samt Akku und Wärmespeicher - eine Wärmflasche.

Urgestein Walter Wagner, der „Protokoller“, erinnerte an die schönsten lokalen Missgeschicke aus seinen in 25 Jahren zusammengetragenen Aufzeichnungen, von Saujagden bis zu kleinen und größeren Autopannen. Eröffnet hatten den Abend die Wohrataler „Golden Girls“ mit ihrem flotten Samba-Showtanz, gefolgt von Renate Henseling, Faschings-Stammgast aus Frohnhausen, die als sizilianischer Gastarbeiter in die Bütt stieg. Aber auch die Premiere einer neuen Wollmarer Gruppe war dabei, „Die drei lustigen Acht“ gaben ihr Debüt mit „Wenn ich nicht auf der Bühne wär’“, einer spaßigen Koordinations-Choreographie. Nach dem Finale der 85 Akteure auf der Bühne und Abschlusspolonaise durch den Saal spielte das Duo Toolboxx zum Tanz auf.

von Manfred Schubert

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