Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Alarmierender Leerstand in Wetters Altstadt

Wetter ist uns wichtig Alarmierender Leerstand in Wetters Altstadt

Mehr als 400 Karten sind sortiert. Der Arbeitskreis „Wetter ist uns wichtig!“ lädt morgen ab 19 Uhr in das Bürgerhaus der Stadthalle ein.

Voriger Artikel
Bundesstraße 252: Fahrbahnerneuerung zwischen Niederwetter und Unterrosphe
Nächster Artikel
Lob an Cölbe: „Es ist einfach perfekt hier“

„Unter dem Motto ,Wetter – familienfreundlich, naturnah ... lebenswert zwischen Burgwald und Wollenberg!‘ wird nun die Arbeit zur Stadtentwicklung fortgesetzt“, freut sich Astrid Wagner, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Bürgerbewegung kümmert.
Harald Althaus sowie Dr. Wolfgang Engelhardt, sonst im Stadtparlament für SPD beziehungsweise CDU tätig, präsentieren einige Ergebnisse der notierten Vorschläge und Maßnahmen von der Auftaktveranstaltung und erläutern den Nutzen eines Leitbildes. Eine gewisse Vorarbeit wurde von Bürgern bereits geleistet (die OP berichtete).

So stehen die Arbeitskreise thematisch schon fest. Nun sollen sie mit Inhalt gefüllt werden Dabei geht es um die „Kernstadt“, „Soziales Stadtgefüge und Ehrenamt“, „Wirtschaftsstandort, Freizeit und Tourismus“ sowie
„Verkehr“ „In den gebildeten Arbeitskreisen werden dann die weiteren Aktivitäten besprochen“, erläutert Astrid Wagner.  Dies soll unter anderem durch Klebepunkte geschehen, die jedes Mitglied der Arbeitskreise erhält. Durch das Kleben der Punkte ergeben sich schließlich Prioritätenlisten. Daraus lassen sich dann die zukünftigen, weiterzuentwickelnden Projekte ableiten, die günstigenfalls bis Mitte Oktober erarbeitet werden sollen. Um einen Eindruck zu bekommen, wie umfangreich die Sammlung schon ist, nachfolgend ein paar Beispiele aus den Themenfeldern:

Wetters verlassene Altstadt - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.
  • Kernstadt: „Wie kann die Innenstadt attraktiver für die Bevölkerung und Gäste der Stadt Wetter werden? „Einrichtung Fußgängerzone“, „Ärztehaus“, „Begrünung der Innenstadt“, „Mehrgenerationen-Wohnanlage“, „Abbruch von maroden Häusern“, „Entwicklung eines eigenen Profils“.
  • Soziales Stadtgefüge und Ehrenamt – mit der Frage: „Wie kann das Miteinander und das „Wir-gefühl“ der Bevölkerung verbessert werden?„Attraktive Spielplätze“, „Disco für Jugendliche“, „Streetworker“, „Treffpunkte für Jugendliche“, Schaffung von Wohnraum für Studenten“, „Hilfsagentur“, „Bürgerbörse“, „Wohnraum für Familien“  
  • Wirtschaftsstandort, Freizeit und Tourismus – mit der Frage:  „Wie kann der Wirtschaftsstandort Wetter effektiver gefördert werden und die Stadt Wetter attraktiver für Gäste und Touristen werden?„Grillhütte mit Stromanschluss“, Neue geschäfte in der Altstadt“, „Markt am Römerplatz“, „Einkaufsgenossenschaft Bio-Lebensmittel“, „Einkaufsbus für die Stadtteile“.
  • Verkehr – mit der Frage „Wie kann die Verkehrssituation verbessert werden?“ Nachtbus“, Beleuchtete Radwege“, „Anwohnerparkplätze in der Innenstadt“, „Carsharing“, „Verkehrsführung in der Stadt“, „Sichere Fußgängerwege für Schulkinder“.
Kommentar von Götz Schaub: Frei machen von allen Zwängen
Was können Bürger?  Denken, planen, Ideen entwickeln  und überzeugen.  Damit kann sehr viel erreicht werden. Soll die Altstadt von Wetter noch irgendeine Zukunft haben, müssen jetzt alle Gedankengänge erlaubt sein. Die Zeit des Einzelkämpfertums ist vorbei. Neue, ja ganz neue  Ideen müssen her. Ideen, die auch fantastisch klingen dürfen. Warum zum Beispiel könnte Wetter nicht eine Zweigstelle der Marburger Universität werden? Man stelle sich vor, 200 bis 800 oder gar 1000 Studenten mit Fachbereich direkt im Ort.  Oder Museumsstadt mit ganz vielen Tante-Emma-Lädchen, denn auch am Römerplatz gibt es leere Geschäfte zu füllen. Wetter und seine Altstadt  müssen  eine Marke werden, die auch auswärtige Gäste immer wieder anzieht.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr