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Ab 2015 kann „Auf der Leimkaul“ gebaut werden

Sterzhausen wächst Ab 2015 kann „Auf der Leimkaul“ gebaut werden

39 neue Bauplätze für Sterzhausen, weitere Schilder mit den alten Hausnamen fürs Dorf und weitere Vorhaben, die in dem Lahntaler Ortsteil anstehen, waren Thema im Ortsbeirat.

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Insgesamt sollen „Auf der Leimkaul“ 39 neue Bauplätze entstehen – zunächst acht Plätze.

Quelle: Elvira Rübeling

Sterzhausen. Wesentlich weniger Interessierte als erwartet kamen zur Ortsbeiratssitzung in die Gemeindeverwaltung Sterzhausen. Am Abend war es genau umgekehrt. An einer Informationsveranstaltung im Haus am Wollenberg zum Thema Baugebiet Auf der Leimkaul nahmen rund 50 interessierte Bürger teil.

Das Baugebiet, das nördlich von Sterzhausen nicht weit vom Waldrand Wollenberg entfernt liegt, stellt eine Erweiterung des bereits überwiegend bebauten Neubaugebietes „Auf dem Willem“ dar. Trotz der ruhigen Umgebung liegt auch das neue Baugebiet zentral.

Den ersten aus acht Bauplätzen bestehende Teil wird die Gemeinde voraussichtlich noch in diesem Frühjahr rechtskräftig ausweisen können. Damit kann dann die Erschließung von Trink- und Abwasserversorgung sowie der Bau eines Nahwärmenetzes erfolgen. Die ersten Eigenheime können voraussichtlich ab Frühjahr 2015 errichtet werden. Die Gemeinde Lahntal, die dort insgesamt 39 Bauplätze zur Verfügung stellen will, verkauft zu einem Preis, der diese Kosten sowie die dazugehörenden Hausanschlüsse enthält. Bewerbungen nimmt die Gemeinde Lahntal ab sofort entgegen. Ortsvorsteher Dirk Geißler berichtete im Ortsbeirat sowohl über die derzeitigen als auch vergangenen Aktivitäten des Ortsbeirates und insbesondere auch über die Dorferneuerung.

Innerhalb des Förderprogramms, das noch bis 2017 in Sterzhausen läuft, wurden bisher 18 private Maßnahmen mit insgesamt rund 150000 Euro gefördert. Die Planungsphase zur Umgestaltung des Bürgerhauses soll im April abgeschlossen sein. Rund 300000 Euro sind für den Umbau, der nächstes Jahr beginnen soll, veranschlagt.

Mit der energetischen Sanierung der Hülle des Hauses, Dach, Außenwände, Fenster, Türen, Räume, Haustechnik, Erneuerung der Ausstattung und des Mobiliars soll zudem auch eine funktionale Verbesserung durch Verkleinerung der Raumeinheiten erreicht werden. Ziel sei eine attraktive Atmosphäre für unterschiedliche, kleinteilige Nutzungen zu schaffen.

Unter anderem soll der große Saal (MZH) des Hauses an das geplante Dorfbistro und den kleiner Saal grenzen, der Hauseingang und die umliegenden Freiflächen sollen umgestaltet werden, damit ineinander übergehend auch eine entsprechende Außenraumnutzung erfolgen kann.

Geißler berichtete über die erfolgreiche Aktion „Sterzhäuser Hausnamen“. Aufgrund der großen Nachfrage soll eine zweite Schilder- Aktion gestartet werden.

Derzeit erinnern 27 Schilder an die alten Sterzhäuser Hausnamen, wie beispielsweise das traditionell gestaltete Aluminiumschild „Schneirersch“ am Haus Ketzerbach 38. Eine Liste der Hausnamen mit Hinweisen auf deren Herkunft und Bedeutung steht gibt‘s auf der Homepage der Gemeinde Lahntal unter www.lahntal.de

Der Ortsbeirat unterstützt auch die zweite Aktion mit je 10 Euro Zuschuss pro Schild. Entsprechende Bestellanträge liegen in der Gemeindeverwaltung aus. Die Schilder können danach beim Ortsbeirat und im Generationentreff Krafts Hof erworben und abgeholt werden.

von Elvira Rübeling

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