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50 Jahre im Dienste der Gemeinschaft

Burschenschaft 50 Jahre im Dienste der Gemeinschaft

Die große Kirmes zum 50-jährigen Bestehen der Burschenschaft Goßfelden ist gut und friedlich verlaufen, weder Polizei noch Rettungsdienst mussten anrücken, sagte der Vorstand am Sonntag zufrieden im Rückblick auf die beiden Abende davor.

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Ehrung von Gründungsmitgliedern der Burschenschaft und für 40 Jahre Zugehörigkeit: Vorsitzender Christopher Behling (von links), Heinrich Schäfer, Hans-Dieter Schmidt, Hermann Rösser, Reinhold Otto, Oswald Feiler, Johannes Opper, Manfred Bosshammer, Konrad Groß, Klaus Barth, Heinrich Dittmar, Heinrich Werner, Karl Hamm, Helmut Fey, Manfred Junker, Helmut Gimbel, Herbert Busch, Ewald Feiler, Manfred Isenberg, Heinz Busch und der stellvertretende Vorsitzende Mathias Barth.

Quelle: Manfred Schubert

Goßfelden. Die Disco-Party zum Auftakt lockte schon rund 700 Besucher ins Festzelt, tags darauf kamen 16 Burschen- und Mädchenschaften sowie verschiedene Vereine zum Feiern zusammen. An die 600 Gäste ließen sich von der fränkischen Band „Tollhaus“ in Partylaune versetzen, die mit Zugaben bis halb drei Uhr nachts Musik machte.

Der neue, für 200000 Euro angelegte Festplatz an der Sandhute hat somit eine standesgemäße Einweihung erfahren. Die von Henry Traber aufgestellten Fahrgeschäfte und Buden boten Kindern und Erwachsenen Unterhaltung. Der zwei Tage vor Festbeginn fertig installierte Stromverteilerkasten braucht zwar noch etwas Nacharbeit – am ersten Abend gab es drei bis vier kurze Stromausfälle, am zweiten nochmals zwei – die der Elektriker der Burschenschaft aber in den Griff bekam. Wie es hieß, sei der Fehlerstromschutzschalter für einen Festplatz zu empfindlich ausgelegt.

Jetzt liegt der Platz außerhalb des Dorfkerns, einige wenige Beschwerden wegen Lärms gingen dennoch bei der Polizei ein. Doch es gab auch Lob, beispielsweise von Pfarrer Wilhelm Hamman. Während des vom Posaunenchor Lahnfels mitgestalteten Festgottesdienstes mit etwa 150 Teilnehmern würdigte er die Burschenschaft für ihre Bemühungen um Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Nach dem Gottesdienst folgte der Frühschoppen, die Grenzgangmusikanten übernahmen in bewährter Manier die musikalische Unterhaltung. Einige Burschen und auch ein Mädchen „platzten“ zur Musik der Grenzgangmusikanten und erhielten viel Beifall für das lautstarke Peitschenschwingen. Die „Mini Dancer“ vom TV Goßfelden führten einen flotten Tanz auf. Bei der von den begeisterten Zuschauern geforderten Zugabe wirkte Leiterin Johanna Schäfer mit. Der Vorsitzende Christopher Behling und sein Stellvertreter Mathias Barth würdigten die Verdienste der Gründungsmitglieder sowie derer, die „massiv an dem Aufbau der Burschenschaft beteiligt waren“, sprich mindestens 40 Jahre Mitglied sind. Sie überreichten jedem einen Bierkrug mit Namensgravur, eine Füllung inklusive.

Ehrungen: Gründungsmitglieder: Karl Hamm, Klaus Barth, Manfred Bosshammer, Heinrich Werner, Oswald Feiler, Konrad Groß, Manfred Junker, Johannes Opper, Heinrich Schäfer und Heinrich Dittmar. 40 Jahre Mitgliedschaft: Ewald Feiler, Heinz Busch, Heinrich Schmidt, Helmut Gimbel, Manfred Isenberg, Hermann Köster, Herbert Busch, Helmut Fey, Walter Vogl, Reinhold Otto, Hermann Rösser, Konrad Dehnert und Hans-Dieter Schmidt.

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