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3000 Menschen laufen Grenze ab

Grenzgangfest Goßfelden 3000 Menschen laufen Grenze ab

Drei Erkenntnisse brachte der erste Grenzgangtag in Goßfelden: 1. Grenzgang ist toll; 2. Es gibt Handyempfang im Wald; 3. Das Wetter macht, was es will, die Grenzgänger bleiben aber ganz gelassen.

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Rolf Bickhard auf dem Grenzstein am Frühstücksplatz „Auf der Trift“. Die drei Grenzläufer Christopher Arnold, Felix Luczak und Dennis Steinborn stehen für das Huppchen bereit.

Quelle: Nadine Weigel

Goßfelden. Vielleicht wird es die Jugend jetzt wieder mehr in den Wald ziehen. Jedenfalls stellte sie begeistert fest, dass auf den Grenzwegen im Wald auch Handyempfang möglich ist.

Insgesamt folgten 3000 Menschen den drei Grenzläufern bei schnell ansteigenden Temperaturen durch den Eisenberg zur Michelbacher Hecke und dann durch das Buchholz zum Frühstücksplatz „Auf der Trift“, wo die Wanderer von den Grenzgangmusikanten musikalisch empfangen wurden.

Nach einer Verschnaufpause „huppchten“ die Grenzläufer schließlich traditionell zahlreiche Gäste.

Auf Hitze folgt Regen und Hagel

Nachdem um 14.30 Uhr der zweite Teil des ersten Grenzgangs zurück in den Ort gestartet war, wurden die tapferen Teilnehmer in der Kaffeestraße von nicht ungefährlichen Hagelkörnern überrascht.

In der Dorflage kam es durch Hagel und Wind auch zu Sachbeschädigungen. So wurden Fahnenhalter aus ihrer Verankerung gerissen und ein Willkommensbanner knickte ein. Wer oben auf dem Frühstücksplatz verblieben war, erhielt hingegen nur eine „normale“ Regendusche. Erst heiß, dann nass – na und? Kein Grund, am Samstag zu fehlen. Na dann, auf dass es das Wetter gut meint und wieder viele Gäste kommen.

von Götz Schaub

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