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3,5 Millionen Euro, aber für was?

Stadthalle Wetter 3,5 Millionen Euro, aber für was?

Die Wetteraner Bürger interessieren sich sehr dafür, welcher Weg in der Stadtentwicklung eingeschlagen werden soll. So kamen 300 Menschen zur Versammlung über die Zukunft der Stadthalle.

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Die Zukunft der Stadthalle interessierte sehr. Das Foto zeigt einen Teil der rund 300 Bürger, die am Dienstagabend zur Versammlung kamen.

Quelle: Götz Schaub

Wetter. Die Bürger kamen, um sich zu informieren, wie es um ihre Stadthalle bestellt ist. Ist das sanierungsbedürftige Gebäude noch zu retten? Wenn ja, zu welchem Preis? Wenn nein, was dann?
Während die ersten Fragen von Bürgermeister Kai-Uwe Spanka per Powerpoint-Präsentation behandelt wurden, und sicher sehr informativ beantwortet wurden, hakte es doch sehr an der Beantwortung der dritten Frage. „Wenn nein, was dann?“ – Klar war bisher nur, dass es ein Angebot der Firma HBH Telemedia AG des Wetteraner Unternehmers Dr. Hans Gerhard Lenz gibt, im Falle einer Aufgabe der Stadthalle an anderer Stelle, nämlich sehr zentral auf dem Gelände der bereits abgerissenen Nächsten Mühle eine neue zu bauen.

Dazu wurde nur noch gesagt, dass sie die gleiche Nutzfläche wie die bisherige bieten soll und 3,5 Millionen Euro kosten soll. Exakt die Summe, die das Ingenieurbüro Pfeiffer und Schmidt für eine grundhafte Sanierung der bisherigen Stadthalle errechnet hatte. Des Weiteren führte Spanka aus, dass die Stadt Wetter mit der Baufinanzierung einer neuen Stadthalle nichts zu tun hätte, aber danach die alleinige Betriebsführung erhalten würde, dafür aber auf 25 Jahre eine monatliche Miete in Höhe von knapp 17.000 Euro zu entrichten hätte.

von Götz Schaub

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