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200 Helfer retten 50 „Unfallbeteiligte“

Feuerwehr-Großübung bei Reddehausen 200 Helfer retten 50 „Unfallbeteiligte“

Die Feuerwehren und Rettungsdienste hielten am Samstag bei Reddehausen eine Großübung ab.

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Die 50 freiwilligen „Unfallopfer“ machten ihre Sache so gut, dass viele Retter erst nach und nach bemerkten, dass es sich nicht um einen Ernstfall handelte.

Quelle: Michael Hoffsteter

Cölbe-Reddehausen. Schreiend rennen blutende Menschen den ersten Helfern entgegen. „Überall Blut, ganz viele Verletzte, kommen sie schnell“.

Die Besatzungen des Rettungswagens und des Notarztwagens, die zuerst mit dem Hinweis auf einen Verkehrsunfall alarmiert worden waren, sehen schnell, dass sie allein nichts ausrichten können.

Ein Gelenkbus liegt umgestürzt in dem kurvigen Waldstück zwischen dem Golfplatz und Reddehausen auf der Seite, ein Pkw ist unter einem Lastwagen eingeklemmt. Überall liegen oder laufen Verletzte herum, manche mit schockbleichem Gesicht, rufen, suchen Hilfe oder nach Freunden, die im Bus waren.

Die Helfer alarmieren weitere Rettungskräfte. Kurze Zeit später trifft die Freiwillige Feuerwehr aus Reddehausen ein, gefolgt von den Kameraden aus Schönstadt, die mitten aus ihren Vorbereitungen für das Maifeuer gerissen wurden, sowie von denen aus Cölbe.

Alle stehen unter Anspannung und gehen von einem Ernstfall aus, keiner wusste von einer Übung. Die Geheimhaltung während der dreimonatigen Vorbereitung durch den Fachbereich Gefahrenabwehr des Landkreises Marburg-Biedenkopf und das DRK-Bildungszentrum Marburg hat geklappt.

von Manfred Schubert

Mehr lesen Sie in der Montagsausgabe der OP.

 

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