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1000 Euro für Hinweise auf Katzenschänder

Peta springt ein 1000 Euro für Hinweise auf Katzenschänder

Nach einem Vorfall von Tierquälerei in Münchhausen setzt die Tierrechtsorganisation Peta eine Belohnung aus für sachdienliche Hinweise.

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Aufmerksam und hellwach: Dieser Kater hat gerade etwas Interessantes entdeckt.

Quelle: Nadine Weigel

Münchhausen. Laut Polizeibericht fuhren zwei junge Männer am vergangenen Samstagabend in der Talhäuser Straße in Münchhausen absichtlich eine Katze mit einem Motorroller an (die OP berichtete). Danach schlugen die Täter mit einer Holzlatte auf das bereits verletzte, blutende Tier ein. Das schilderten Zeugen, die die Polizei informierten. Die offensichtlich alkoholisierten, lachenden Jugendlichen fuhren mit dem Roller davon - bei der Zahlenkombination des Nummernschildes soll es sich um die 751, 715 oder Ähnliches gehandelt haben. Die Katze wurde nach der Tat tierärztlich behandelt.

Die Polizei Marburg ermittelt wegen Tierquälerei und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 06421/40 60.

Tierrechtsorganisation setzt Belohnung aus

Um die Suche nach den Tätern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation Peta eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Infos aus, die zur Überführung der Tierquäler führen. Zeugen könen sich telefonisch auch bei Peta melden unter 01520/7373341 oder per E-Mail an info@peta.de zu wenden - auch anonym. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden“, sagt Judith Pein von Peta. Fälle von Tierquälerei würden in Deutschland täglich aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte seien sich einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangten. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält."

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