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100 Krippen zur Jubiläumsausstellung

Oberrosphe 100 Krippen zur Jubiläumsausstellung

Advent ist, wenn die ­Krippenausstellung in Oberrosphe ihre Pforten öffnet. Und das ist heuer seit 25 Jahren so. Und in jedem Jahr gab es neue Krippen zu sehen.

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Holz, Wachs, Keramik Glas, Papier – in Oberrosphe gibt es viele unterschiedlich angefertigte Krippenfiguren und Krippen zu sehen.

Quelle: Götz Schaub

Oberrosphe. Der Alte Forsthof in Oberrosphe ist nunmehr seit einem Vierteljahrhundert eine­ sehr gute Adresse für Menschen, die gerne die Vielfältigkeit von Weihnachtskrippen erleben wollen - und das in einem einzigartigen Ambiente, nämlich auf den Dachboden einer Scheune.

Wurde dieser lange Jahre in einen wahren Tannenwald verwandelt, versuchen die jetzigen Verantwortlichen, das Flair des Dachbodens mit all den Sachen, die dort stehen, mit der Krippenausstellung in Einklang zu bringen. Und das - das darf an dieser Stelle durchaus verraten werden - gelingt in vortrefflicher Weise. So schwingt ein bisschen Nostalgie mit, wenn man langsam von Krippe zu Krippe schlendert und nebenbei die ganzen Gerätschaften zur Kenntnis nimmt.

Kinderbetreuung und das Christkind

„Wir dürfen uns wieder über ganz viele noch nie hier ausgestellte Krippen freuen“, sagt Elfriede Hahn, die zusammen mit Brigitte Stuhl sowie Angelika Sause und Sabine Müller die Krippen arrangiert. Eine Leihgabe aus Wehrda, eine Grulich-Krippe aus Tschechien, darf gerne wie ein Wimmelbild im Bilderbuch langsam mit den Augen erobert werden. Ausgehend von der ­eigentlichen Krippe erschließt sich so ein Szenario mit vielen eigenen kleinen Geschichten und Begebenheiten.

Für Kinder wird es auch eine Spielecke geben, natürlich mit Krippenfiguren. Sonntags um 15 Uhr gibt es zudem eine Märchenerzählstunde in gemütlicher Atmosphäre im Zentrum der Scheune und Ausstellung. Wer darüber hinaus seine Kinder noch ein bisschen beschäftigen will, hier drei Anregungen: Es gibt eine Krippe in einer Handtasche zu sehen, doch ist diese längst nicht die kleinste. Die hängt..., ja wo hängt sie bloß? Und dann gibt es noch zwei mit Figuren gefüllte Kinderschuhe zu entdecken. Ach ja, und das Christkind ist auch da. „Wir haben uns überlegt, eine Bescherungsszene aus den 50er Jahre nachzustellen“, sagt Brigitte Stuhl dazu.

Abgerundet wird die Ausstellung von einer kleinen „Unterausstellung“ mit Krippen vom afrikanischen Kontinent. Für Speisen und Getränke wird auch gesorgt sein. Kleine Stände bieten zudem regionale Erzeugnisse zum Verkauf an.

von Götz Schaub

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