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Licht, wir brauchen mehr Licht! Dieser Hilferuf eines lichthungrigen Marburgers ist verständlich angesichts der dunklen Jahreszeit, die seit einigen Wochen wieder begonnen hat und jede Menge Schmuddelwetter und düstere Wolkenstimmung mit sich bringt

Marburg. . Um so begeisterter war der Marburger gestern Mittag, als er durch das Bürofenster in einen strahlenden und nur leicht bewölkten Sonnenhimmel schaute. Die instinktive Suche nach Licht und Helligkeit hat auch einen wissenschaftlichen Hintergrund, wie jetzt der Psychologe Dr. Werner Cassel vom Schlafmedizinischen Zentrum des Uni-Klinikums Marburg in einer Pressemitteilung erläuterte. „Licht ist das beste Medikament gegen Herbst-Winter-Verstimmung“, macht Cassel deutlich. Denn er weiß, dass trübes Wetter auch für trübe Stimmung verantwortlich sein kann. Und wenn die Sonne einmal zuwenig scheint, bekommen Patienten, denen die Dunkelheit besonders schwer zu schaffen macht, sogar regelmäßige Lichttherapien im Schlafmedizinischen Zentrum - also Lichtbestrahlung aus einer speziellen Lichtquelle, die dem Spektrum des Sonnenlichts entspricht. Alle anderen müssen hoffen, dass die Sonne möglichst häufig scheint oder sich zumindest im hell erleuchteten Wohnzimmer eine kleine Dosis künstliches Licht holen.

von Manfred Hitzeroth

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