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Zwischen Selbstkritik und Kampfgeist

Grünen-Parteitag Zwischen Selbstkritik und Kampfgeist

Während der Mitgliederversammlung der Marburger Grünen am Donnerstag ging es auch um das Thema Wohnungsbau.

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Die Marburger Grünen tagten in der Parteizentrale in der Frankfurter Straße.

Quelle: Melchior Bonacker

Marburg. Nach der Vorstellung der neuen Mitglieder dankten die Marburger Grünen zunächst Dr. Elke Neuwohner für ihr Engagement als Oberbürgermeisterkandidatin. Jedoch kam aus dem eigenen Lager durchaus Kritik an der Herangehensweise an die Herausforderung Wahlkampf.

Insbesondere das Wahlplakat stieß nicht bei allen Parteimitgliedern auf Begeisterung. Es sei zu konservativ, zu inhaltsleer, hieß es da etwa, auch sei es schade, dass es nur ein Plakat gegeben habe. Insgesamt hätte der Wahlkampf themenbasierter geführt werden müssen.

In dieser Hinsicht gelobt die Partei Besserung: Der Wahlkampf für die Kommunalwahlen 2016 soll seinen Schwerpunkt mehr auf Inhalt als auf der Vermarktung einer Person haben. Allgemein soll zu diesem Zweck auch das Interesse an Kommunalpolitik insbesondere bei jungen Menschen geweckt werden. Die Forderung nach mehr und besserer medialer Präsenz durchzog immer wieder die Diskussion, die sich ansonsten mit der lokalen Flüchtlingsunterbringung und der Umsetzbarkeit vergangener Ideen wie zum Beispiel der Seilbahn beschäftigte.

Des Weiteren auf der Tagesordnung stand die Nachwahl des Stadtvorstands, aus dem die Vertreterin der Grünen Jugend, Maja Krauß, demnächst ausscheidet. Ersetzt wird sie von dem als neues Mitglied vorgestellten Maximilian Walz, der aus der Grünen Jugend in Südhessen nach Marburg gewechselt ist. Die Wahl fiel einstimmig aus.

Ebenso eindeutig war das Votum zur Genehmigung eines Antrags zum Thema Wohnungsbau.

Konkret fordern die Grünen darin, dass in Zukunft bedarfsorientierter gebaut werden solle, da in der Vergangenheit nur nach dem „Vater-Mutter-zwei-Kinder“-Prinzip vorgegangen worden sei, was der Nachfrage nicht mehr entspreche.

von Melchior Bonacker

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