Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Regen

Navigation:
Zwischen Himmel und Hölle: Narren feiern

Karneval in Marburg Zwischen Himmel und Hölle: Narren feiern

Der Marburger Karneval geht in die „heiße Phase“ mit Weiberfasching, Rathauserstürmung und ­Rosenmontagsumzug.

Marburg. Schon an diesem Wochenende wird in Cappel närrisch gefeiert - die Seniorenfastnacht des Funkenkorps steht am Samstag ab 14.30 Uhr an, und die Kinderfastnacht wird einen Tag später ab 15.11 Uhr gefeiert. Beide Feiern finden im Bürgerhaus Cappel statt.

In der kommenden Woche geht es dann Schlag auf Schlag: Am „schmutzigen Donnerstag“, 7. Februar, steht nämlich ab 20.11 Uhr in der Marburger Stadthalle die Weiberfastnacht des Festausschusses Marburger Karneval an. Und diese Veranstaltung ist traditionsgemäß der Höhepunkt des Karnevals in der Kernstadt. Hunderte von verkleideten Närrinnen im Publikum feiern dann wieder ausgelassen bis in den frühen Morgen bei einem bunten Bühnenprogramm. Bei der Marburger Veranstaltung, bei der es auf der Bühne hoch hergeht, dürfen Männer ausdrücklich auch als Zuschauer teilnehmen.

Am Samstag, 9. Februar, ist eine weitere Traditionsveranstaltung der Marburger Narren geplant: die Rede ist von der Rathauserstürmung. Die Aktiven treffen sich bereits gegen 10.33 Uhr am Restaurant „Gartenlaube“ am Fuße des Steinweges und marschieren dann gemeinsam durch die Fußgängerzone zum Marburger Rathaus, wo sie Rathausoberen herausfordern wollen.

Närrisches Dreigestirnwird abgelöst

Das „närrische Dreigestirn“ Egon I., Franz I. und Kerstin I., das jetzt noch die Stadtregierung bildet, soll dann für den Rest der tollen Tage von Prinz Ludwig I. und Prinzessin Heike III. und ihrem Hofstaat abgelöst werden. „Himmlisch-höllische Narrretei“ ist in diesem Jahr das Motto der Marburger Karnevalskampagne. Und unter diesem Motto steht auch am Montag, 11. Februar, der Rosenmontagsumzug, der wieder durch die Marburger Innenstadt führt. Bei der Zugnummern-Vergabe am 6. Februar um 19 Uhr im ­Afföller-Gemeinschaftshaus ist die Anwesenheit aller Verantwortlichen erforderlich, erklärt Cerstin Sommer, Generalsekretärin des Festausschusses.

von Manfred Hitzeroth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg