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Zwei neue Fahrzeuge für DRK-Einsatzkräfte

Jahresempfang Zwei neue Fahrzeuge für DRK-Einsatzkräfte

Den Umzug des DRK nach Cappel ins Gewerbegebiet bewertete Justiziar Ulrich Welter während des Jahresempfangs als den richtigen Schritt.

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Kreisverbandsvorsitzender Ernst-Rüdiger Schmeltzer (2. von rechts) übergab am Ende der Veranstaltung die Schlüssel für die zwei neuen Einsatzfahrzeuge.

Quelle: Arnd Hartmann

Cappel. Der Leitsatz „Aus Liebe zum Menschen“ steht stellvertretend für all die ehren- und hauptamtlich tätigen Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Katastrophenhilfe und Sozialarbeit der Gesellschaft für freie Wohlfahrtspflege. Umso mehr freuten sich DRK-Vorstand und geladene Gäste für das erbrachte Engagement wieder einmal Danke zu sagen.

Mit dem Umzug von der Marburger Innenstadt hinaus ins Cappeler Gewerbegebiet Mitte diesen Jahres sei man aus derzeitiger Sicht „den richtigen Schritt gegangen“, sagte Justiziar Ulrich Welter. 1.400 Quadratmeter Arbeitsfläche seien auf dem ehemaligen Druckereiareal neu geschaffen worden.

Neue Räume für die Marburger Geschäftsstelle

Die Schaffung der neuen Räume  für die Marburger Geschäftsstelle sei aber auch „eine Entscheidung gewesen, die zu treffen nicht ganz leicht gewesen war“, sagte der Vorstandsvorsitzende Ernst-Rüdiger Schmeltzer. Nichtsdestotrotz seien die Organisatoren sehr zufrieden, die geladenen Gäste von Regierungspräsidium, Kreisverwaltung und Magistrat beim diesjährigen Jahresempfang in den neuen Hallen begrüßen zu dürfen.

Neben der Vermietung des alten Objektes in der Deutschhausstraße sowie anstehenden Renovierungsarbeiten des Stützpunktes in Fronhausen, stehe die Überlegung einer weiteren Geschäftsstelle in Stadtallendorf auf dem künftigen Rahmenplan des Kreisverbandes. Am Ende gehe die Bilanzrechnung des Jahresberichtes aber auf: „Wir verbraten hier keine Gelder, es fließt alles in die aktive Arbeit“, verkündete Schmeltzer seiner Einsatztruppe. Die Finanzierung der vielfältigen Tätigkeiten von Rettungsdienst bis Katastrophenschutz diene auch einer permanenten Fortbildung und Geräteinstandhaltung.

"Der Kreisverband ist ein lebendiger Verband"

Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert sagte: „Dieser Kreisverband ist ein lebendiger Verband. Man spürt das Understatement unter den Verbandsmitgliedern und das ist unglaublich.“ Der Landkreis zähle deshalb weiterhin auf die unterstützenden Kräfte des DRK in der Flüchtlingsdebatte.

Auch Bürgermeister Dr. Franz Kahle lobte die „hervorragende Kombination aus professioneller und ehrenamtlicher Arbeit“. Er sagte weiterhin, „daraus profitieren wir als Stadt Marburg besonders“. Als Basisarbeit sprach Kahle den geleisteten Einsatz der vielen Ehrenamtler an, die sich beispielsweise in der Suppenküche engagieren.

46.000 Einsatzstunden im Jahr 2014

DRK-Kreisverbandsvorsitzender in Biedenkopf, Willy Welsch, gratulierte zur konsequent umgesetzten Strukturreform mit Einsatz eines überwachenden Präsidiums sowie einer neuen Satzung. Auf insgesamt 46.000 Einsatzstunden können die Notretter des aktiven Dienstes im Jahr 2014 zurückblicken. Dabei spielten die Schwerpunkte Fortbildungen, geplante und aktive Einsätze eine wichtige Rolle, wie beim Großeinsatz des Richtsbergbrandes.

Rotkreuzbeauftragter Holger Tolde sagte aber auch zugleich, „soziales Engagement erfordert viel Verständnis in der Familie“. Mit der Neuregelung des Notfallsanitätergesetzes seit Januar 2014 stehen wiederum auch neue Herausforderungen in Sachen Ausbildungsschwerpunkte für die künftigen Azubis an.

Insgesamt bescheinigte Kreisverbandsgeschäftsführer Christian Betz am Ende des Berichts eine gut funktionierende Einsatzbereitschaft und einen „störungsfreien Geschäftsverlauf“. Nahverkehrswerbung, Kleiderkammererrichtung in der Marburger Oberstadt, Transport und Verpflegung für das Cappeler Flüchtlingscamp sowie der Betrieb der Erstaufnahmelager in Stadtallendorf, Mücke und Homberg sowie weitere Aktionen in der Jugendarbeit ergaben einen gut gefüllten Jahresverlauf. Mit Auszeichnungen sowie der Schlüsselübergabe für zwei neue Einsatzfahrzeuge der Katastrophenhilfe bedachte der Vorstand am Ende die aktiven Mitglieder.

von Arnd Hartmann

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