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Zwei Messer sichergestellt

Bluttat am Kupfergraben Zwei Messer sichergestellt

Im Fall der am Mittwochmorgen getöteten 29-jährigen Studentin hat die Staatsanwaltschaft Marburg am Donnerstag neue Erkenntnisse vorgelegt.

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Trügerische Idylle im Südviertel: Am Kupfergraben wurde am Mittwochmorgen eine Frau erstochen.

Quelle: Thomas Strothjohann

Marburg. „Die beschuldigte 26-Jährige war nicht zufällig am Tatort“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marburg, Annemarie Petri, auf Nachfrage der OP. Die Frau habe das Treffen am Mittwochmorgen geplant. „Darauf deuten zwei Messer hin, die am Tatort sichergestellt worden sind“, berichtete Petri. „Diese werden jetzt serologisch untersucht.“

Ob die mutmaßliche Täterin sich mit dem Opfer verabredet hatte, dazu liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Zumal die Beschuldigte keine Angaben zum Tatgeschehen macht. „Sie ist seit Mittwochnachmittag vernehmungsfähig“, sagte Petri. Der Haftbefehl sei ihr am Krankenbett zugestellt worden.

Die Frau bleibt vorerst weiter in einem Krankenhaus, werde dort allerdings bewacht, da sie sich de facto in Untersuchungshaft befände. Danach sei die Unterbringung in einem Justizkrankenhaus vorgesehen.
Inzwischen liegt auch das Ergebnis der Obduktion vor. „Todesursächlich ist eine Vielzahl von Messerstichen“, erklärte die Sprecherin der Marburger Staatsanwaltschaft.

Als vermutliches Motiv für die tödlichen Messerstiche gehen die Vermittler nach wie vor von einer Beziehungstat aus. „Die mutmaßliche Täterin hatte 2011/2012 eine Beziehung mit dem Mann, der dann mit der am Mittwochmorgen getöteten Frau zusammenlebte“, sagte Petri. Sowohl die Wohnung des Opfers als auch die der Beschuldigten seien durchsucht worden.

Die auf offener Straße vor einem Haus Am Kupfergraben verübte Bluttat hatte am Mittwochmorgen für großes Aufsehen gesorgt (die OP berichtete).

von Michael Arndt

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