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Zwei Frauen greifen Region unter die Arme

Region Marburger Land Zwei Frauen greifen Region unter die Arme

Alexandra Klusmann hat als Regionalmanagerin des Marburger Lands ihre Arbeit im Büro in Stadtallendorf aufgenommen. Ihr zur Seite steht Assistentin Nadine Siracusa.

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Alexandra Klusmann hat als Regionalmanagerin des Marburger Lands ihre Arbeit im Büro in Stadtallendorf aufgenommen. Ihr zur Seite steht Assistentin Nadine Siracusa.

Quelle: Götz Schaub

Stadtallendorf. Der Verein Region Marburger Land, bestehend aus den Kommunen Lohra, Weimar, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Amöneburg, Stadtallendorf, Neustadt und den Marburger Außenstadtteilen, darf sich als anerkannte „Lea­der-Region“ in den nächsten fünf Jahren über Fördermittel von der Europäischen Union, vom Land und vom Bund in Höhe von insgesamt 1,9 Millionen Euro freuen.

Die neue Größe der Region durch den Beitritt von Stadtallendorf, Neustadt und Lohra und die vielen zu erledigenden Aufgaben legen es nahe, nun eine Person hauptamtlich damit zu beauftragen. Die Wahl fiel auf Alexandra Klusmann, die sich nun Regionalmanagerin nennen darf. Für die 47-Jährige ein Glücksfall: „Ich wollte mich gerade beruflich verändern und habe mich beworben.“ Und das war alles andere als ein Fehler.

Sie wurde nicht nur genommen. Sie hat wohl auch genau ins Schwarze getroffen: „Das ist eine Aufgabe, die mir von der ersten Minute an Spaß gemacht hat.“ Ihr zur Seite steht in der 30-jährigen Nadine Siracusa eine Assistentin, die sie unterstützt und die nicht minder motiviert ist, sich für die Region einzubringen.

Bereich neue Medien wird befeuert

Der Vorsitzende des Vereins, Weimars Bürgermeister Peter Eidam ist, von dem neuen Team überzeugt. „Vieles wird jetzt aber auch davon abhängen, dass wir uns tatsächlich als eine gemeinsame Region verstehen, die sich zusammen entwickeln will“, sagt Eidam. Als Basis dient zunächst einmal das im Vorjahr erarbeitete regionale Entwicklungskonzept. Daran waren knapp 100 Bürger, Vertreter aus der Wirtschaft und sozialen Einrichtungen sowie die Bürgermeister aus der Region beteiligt.

Peter Eidam: „Bis 2020 sollen Projekte zu den Themen: Wahrung der dörflichen Traditionen, Vernetzung der lokalen Akteure, innovative Existenzgründungen, Klimaschutz und nachhaltige Mobilitätskonzepte gefördert werden, die unsere Region stärken.“ Klusmann hat ein Büro in der Stadtverwaltung Stadtallendorf bezogen. Dort will sie sich allerdings alles andere als verschanzen. Sie sieht ihre Aufgabe darin, „rauszugehen“, Ideen zu sammeln, Kontakte herzustellen. Dazu ist es natürlich auch wichtig, sich selbst bekannt zu machen.

Deshalb werden die neuen Medien befeuert. „Wir sind bei facebook aktiv und halten die Seite sehr aktuell“, sagt Klusmann. Darüber hinaus gibt es im Internet eine sehr informative Homepage. Und wer als Bürger der Region immer auf dem Laufenden bleiben will, kann sich beim elektronischen Newsletter anmelden.

Eidam appelliert nochmals an den Gemeinschaftssinn: „Jetzt geht es auch darum, die Gelder sinnvoll auf Projekte zu verteilen. Dabei hoffe ich auf eine konstruktive Diskussion im Sinne der Region und nicht im ­Sinne einzelner Interessen.“

In der letzten Periode wurden ganz verschiedene Projekte gefördert. Etwa die Machbarkeitsstudie für das Freilichtmuseum Zeiteninsel, der Dorfladen in Michelbach und der umgestaltete Kirchberg in Wittelsberg und die Blockhütte in Roth für die Jugendarbeit.

  • Die Geschäftsstelle des Regionalmanagements ist für alle Bürger da, die zum Beispiel Ideen haben, sich einbringen oder nach Unterstützung bei einer Existenzgründung nachfragen wollen. Sie ist zu erreichen unter Telefon 06428/7707340 oder per E-Mail an alexandra.klusmann@stadtallendorf.de Weitere Infos gibt es im Netzunter www.marburger-land.de

von Götz Schaub

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