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Zustimmung für Moschee-Pläne

Gewerbegebiet Cappel Zustimmung für Moschee-Pläne

Zu einem möglichen weiteren Moscheebau zeichnet sich die Unterstützung vieler Parteien ab.

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Auf diesem Gelände im Cappeler Gewerbegebiet könnte eine weitere Moschee entstehen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Ob der Standort im Cappeler Gewerbegebiet geeignet ist, weiß ich nicht. Wenn die Ahmadiyya-Gemeinde aber genau dort bauen möchte, ist das prinzipiell in Ordnung“, sagt Dietmar Göttling (Grüne). Auch die Marburger Linke sagt Ja zum Wunsch der Muslime. 
„Jede Religionsgemeinschaft sollte, wenn von ihr gewünscht, für den Bau eines Gotteshauses die Möglichkeit haben“, heißt es in einer Stellungnahme. Ähnlich sieht es die FDP.

Die CDU befürwortet zwar 
eine eigene Ahmadiyya-Moschee, lehnt den Standort in Cappel jedoch aufgrund der „Last, die der Stadtteil schon trägt“ ab, wie es der Stadtverordnete Walter Jugel in Bezug auf die dem Grundstück nahe Erstaufnahme-Einrichtung sagt.

Auch wenn es sich nur um – wie OB Dr. Thomas Spies (SPD) sagt – eine Bau-Voranfrage, nicht um einen Bauantrag handelt, gibt es weiter Kritik an der Informationspolitik der Behörden: „Über solch größeren Projekte muss zumindest im Stadtteil früher informiert werden. Wir können nicht lang und breit über Bürgerbeteiligung und Transparenz sprechen, um es dann, wenn man das beherzigen muss, es nicht zu machen“, so Göttling.

  • Ortsbeirats-Sondersitzung: Mittwoch, 2. März um 20 Uhr in der Marburger Straße 21b.

von Björn Wisker

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