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Abfallkalender 2013 Zurück zur bewährten Form

Der Neue ist - fast - der Alte: Den Abfallkalender der Stadt Marburg für 2013 gibt es wieder als fertig gedruckte Version, passend für jeden Haushalt.

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Diese Essensabfälle gehören definitiv nicht in die graue Tonne. Je besser Abfälle getrennt werden, umso weniger wird die Stadtkasse durch die teure Restmüllabfuhr belastet.Foto: Patrick Pleul

Quelle: Patrick Pleul

Marburg. Auch wenn Protest, Kritik und Spott längst verklungen sind: Aus dem Rumpelstart des Abfallkalenders für das laufende Jahr haben Stadt und Dienstleistungsbetrieb ihre Konsequenzen gezogen. Seit einigen Tagen stecken in den Briefkästen der Marburgerinnen und Marburger die neuen Pläne mit den Leerungsterminen der blauen, grauen und grünen Tonnen.

„Der Dienstleitungsbetrieb hat das letzte Jahr genutzt, nach der notwendigen grundlegenden Tourenänderung Anfang 2012 die Tourenplanung für 2013 so zu optimieren, dass wir nun wieder allen Bürgerinnen und Bürgern einen passenden Abfallkalender zur Verfügung stellen können“, erklärte gestern Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach bei der Vorstellung des neuen Kalenders. Mussten die Marburger für das laufende Jahr sich ihre Abholdaten noch selbst in den Kalender eintragen, gibt‘s jetzt wieder alles auf einen Blick - etwas Kreativität und Eigeninitiative sind allerdings nach wie vor gefragt: „Die Termine der Firma SITA Mitte für die Abholung der gelben Säcke konnten nicht in den Kalender integriert werden“, sagte Bürgermeister Dr. Franz Kahle und ergänzte: „Diese stehen jedoch direkt neben dem Kalendarium und können so bequem übertragen werden.“

Sonja Stender vom Dienstleistungsbetrieb sprach gestern im Zusammenhang mit dem Servicekalender von einem „optimierten Erstschuss“: „Ab Ostern konnten wir die ersten Erfahrungen mit dem neuen Tourensystem auswerten und in die Planung für 2013 einfließen lassen.“ Gut angenommen wird das „Denk dran“-e-Mail-Angebot, dazugekommen ist die „Abfall-App“ für Smartphones, die in die neue „Marburg-App“ integriert ist.

Was die neue Kommunikationstechnik den Marburgern nicht abnehmen kann: An die Straße stellen müssen die Bürgerinnen und Bürger ihre Tonnen noch selbst. Stadt und DBM appellierten gestern erneut daran, wirklich nur die Abfälle in die Behälter zu sortieren, die dort auch hineingehören. Zurzeit kostet jede Tonne Restmüll, der von Marburg aus in die Verbrennungsanlage nach Kassel transportiert wird, knapp 200 Euro. Im vergangenen Jahr schlugen an dieser Stelle die Entsorgungskosten für rund 12000 Tonnen zu Buche.

Damit stieg erstmals seit Jahren wieder der Marburger Restmüllberg, sagte Jochen Friedrich vom Umweltamt und hofft, dass dieser Anstieg ein „singuläres Ereignis“ bleibt.

Für die 4000 Tonnen Altpapier, die 2011 in Marburgs blaue Tonnen gesteckt wurden, erlöste die Stadt pro Tonne einen Betrag, der je nach Marktlage zwischen 50 und 100 Euro schwankt. Damit, so Kerstin Weinbach, verdient die Stadt jedoch nicht wirklich Geld, sondern kann auf diesem Weg lediglich dafür sorgen, dass die Abfallgebühren im Rahmen bleiben.

An welchen Stellen in Marburg Sonderabfälle von Asbest bis Energiesparlampen abgegeben werden können, erschließt sich aus der Lektüre des Abfallkalenders 2013, Adressen, Kontakte, Rufnummern und Öffnungszeiten komplettieren das Serviceangebot.

von Carsten Beckmann

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