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Zum Abschluss eine Orient-Show

Eispalast Zum Abschluss eine Orient-Show

Prinzen, Räuber, Schlangenbeschwörer und Geschichten aus 1001 Nacht erwarteten die Besucher der frisch-frostigen Abschluss-Show des diesjährigen Eispalastes.

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Einen eindrucksvollen Säbeltanz boten diese jungen Schlittschuhläufer.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Am Sonntagabend ist die Eispalast-Saison zu Ende gegangen. Den Abschluss feierten über 400 Besucher mit einer bunten Tanz-Show auf dem Eis.

Echtes Orient-Feeling herrschte während der Aufführung der kleinen und großen Eisläufer, die mit bunten Kostümen und gewagten Choreografien die Zuschauer im proppenvollen Eispalast begeisterten. In knallig bunte Schleier, Kaftane oder Turbane gehüllt, sausten die Kinder und Jugendlichen über das Eis, tanzten mit farbenprächtigen Seidentüchern und entführten die Gäste in Geschichten aus 1001 Nacht.

Jüngste Teilnehmerin erst drei Jahre alt

Zwischen Schlangen- und Schleiertanz lieferte sich nicht nur Prinz Ali hitzige Gefechte mit Räubern oder Sultanen. Die hoch motivierten jungen Eisläufer boten eine bunte, abwechslungsreiche Show, und nicht nur die dreijährige Mascha als jüngste Teilnehmerin machte eine gute Figur auf dem Eis.

Initiiert und mit den Kindern eingeübt hatten das Abschluss-event Björn Kleiner und Frauke Haselhorst von der Jugendförderung Marburg. Über 30 Kinder hatten in diesem Jahr an dem beliebten Kurs teilgenommen, Choreografien einstudiert und sich wochenlang auf ihren großen Auftritt vorbereitet. Mit Erfolg: Das rund 400-köpfige Publikum war begeistert und spendete donnernden Applaus.
Auch in diesem Jahr bot der Eispalast wieder ein buntes Programm für Jung und Alt. Neben Eislauf-Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene, Eishockeytraining und Eisstockschießen gab es dieses Mal ebenfalls einen gut besuchten Eisskulpturen-Workshop.

Auffällig viele Besucher aus anderen Städten

Wie im vergangenen Jahr konnte der Eispalast wieder Besucherrekorde verzeichnen. Rund 22 000 Menschen besuchten in dieser Saison das winterliche Eis-Vergnügen am Aquamar. Das sind wetterbedingt etwa 1 500 weniger als im vergangenen Jahr, dafür wurde es nicht allzu eng auf der 615 Quadratmeter großen Eisfläche, „die meiste Zeit war alles im grünen Bereich“, so das zufriedene Fazit von Betreiber Adi Ahlendorf.

Auffällig viele Besucher reisten dieses Mal aus anderen Städten, wie etwa Hannover an, so der Veranstalter. „Den Leuten hat es gefallen, es gab nur wenig Zwischenfälle“, freute sich Ahlendorf. In dieser Saison musste jedoch etwa zwölfmal der Krankenwagen zum Eispalast gerufen werden, die schlimmsten Unfälle auf der eisigen Fläche waren ein gebrochener Arm oder Verletzungen durch scharfe Kufen, so die Veranstalter. Krawalle habe es keine gegeben, alle Gäste, vor allem die jugendlichen Eis-Fans hätten sich gut benommen.

Seit Montag ist der Eispalast geschlossen. Das nächste eisige Wintervergnügen soll wieder im Dezember diesen Jahres starten.

von Ina Tannert

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