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Züchter mit „Respekt vor der Kreatur“

Ehrungen Züchter mit „Respekt vor der Kreatur“

Es ist seit Jahren eine schöne Tradition, dass die Stadt erfolgreiche Züchter aus Marburg und Umgebung, sowie ehrenamtliches Engagement im Tierzuchtverein würdigt.

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Oberbürgermeister Egon Vaupel (hinten von rechts) und Sportamtsleiter Björn Backes zeichneten Hermann Petri (von links), Heinz Becker, Berthold Weitzel und Wolfgang Vits mit der Plakette in ­Silber aus.

Quelle: Heiko Krause

Cappel. Oberbürgermeister Egon Vaupel übergab diesmal vier Plaketten in Silber. Die Ehrung erfolgte in diesem Jahr auf dem Vereinsgelände des Rassegeflügelzuchtvereins Cappel 1960, wo Vereinsvorsitzender Heinrich Schwitalla die Gäste begrüßte.Die Ehrung erfolgte in diesem Jahr auf dem Vereinsgelände des Rassegeflügelzuchtvereins Cappel 1960, wo Vereinsvorsitzender Heinrich Schwitalla die Gäste begrüßte.

„Wir haben schon etwas auf dem Rost und Getränke gibt es auch“, verkündete Schwitalla zur Freude der Anwesenden. „Ich fühle mich in diesem Kreis wohl“, betonte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD).

Wie eigentlich überall sei es eine kleine aber feine Anlage, in der jeder sehe, mit welcher Freude gearbeitet werde. Zusammen mit Sportamtsleiter Björn Backes überreichte Vaupel die Anerkennungen. Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement wurde Hermann Petri vom Geflügelzuchtverein Bauerbach mit der Plakette in Silber geehrt. 25 Jahre, also ein Vierteljahrhundert, stand er dem Verein im Amt des zweiten Vorsitzenden zur Verfügung. „Sie sind einer, der Verantwortung übernimmt und in seiner Freizeit arbeitet, damit viele andere ihrem Hobby nachgehen können“, lobte Vaupel.

Für besondere Leistungen im Jahr 2014 erhielt Heinz Becker vom Rassegeflügelzuchtverein Cappel 1960 die Plakette in Silber als Deutscher Meister für Hochflug- und Rollertauben mit der Rasse Hamburger Kalotten. Als nationaler Titelträger mit Thüringer Mönchtauben Blau mit weißen Binden wurde Berthold Weitzel vom Geflügelzuchtverein Bauerbach 1948 ausgezeichnet, ebenso wie Wolfgang Vits vom Geflügelzuchtverein Schröck, der 2014 die deutsche Meisterschaft mit Rheinischen Ringschläger-Tauben erringen konnte.

Die Ausgezeichneten, wie alle anderen Züchter auch, so das Stadtoberhaupt, würden in Liebe zu ihrem Hobby auch den nötigen „Respekt vor der Kreatur“ leben. In der von Menschen geschaffenen Kulturlandschaft würden sie mithelfen, diese verantwortungsvoll zu pflegen. Dem Nachwuchs seien die erfahrenen Züchter ein Vorbild und würden ihn an die Zucht heranführen, dass dieser ebenso den Respekt vor den Tieren lerne. Aber auch im Fair-Play, also dem Respekt vor dem Gegner, seien die Züchter trotz aller Konkurrenz Vorbilder, betonte Vaupel. „Auch wenn es sicher immer wieder unterschiedliche Meinungen zu den Bewertungen gibt“, scherzte der Oberbürgermeister.

von Heiko Krause

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