Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Zu schnell durch die Stadtwaldstraße?

Geschwindigkeitsmessung beantragt Zu schnell durch die Stadtwaldstraße?

Neben der Verkehrssituation in der Stadtwaldstraße debattierte der Ortsbeirat über die Pflasterung des Gänsegässchens und die geplante Kleinwindanlage am Sellhof.

Voriger Artikel
Messerstecher muss sechs Jahre ins Gefängnis
Nächster Artikel
Rot-Grün sucht das Ass im Ärmel

15 Prozent Gefälle, Tempo 30, freigegeben für Anlieger und landwirtschaftlichen Verkehr: die Stadtwaldstraße.

Quelle: Thorsten Richter

Ockershausen. Der Ockershäuser Ortsbeirat hat beschlossen, den Magistrat um eine Geschwindigkeitsmessung und Verkehrszählung in der Stadtwaldstraße zu bitten. Dazu soll eine Messbox installiert werden, wie Ortsvorsteher Matthias Simon erklärte. Die damit ermittelten Werte sollen anschließend mit älteren Daten verglichen werden. „Es haben sich viele Anwohner über die zu hohe Geschwindigkeit der Autos und dem damit verbundenen Lärm, egal ob nachts oder am Tag, beschwert.“ Besonders Paketdienste und Mietwagen seien den Anwohnern negativ aufgefallen.

Wenn man nach der Zählung objektive Werte habe, könne man über Konsequenzen reden, so Simon. Der Antrag wurde von der SPD und Grünen gestellt, fand allerdings in allen Fraktionen große Zustimmung, was neben den Wortbeiträgen an dem einstimmigen Abstimmungsergebnis deutlich wurde.

Ein weiterer Antrag von SPD und Grünen betraf die Pflasterung des Gänsegässchens. „Ich wurde schon öfter wegen der fehlenden Pflasterung des Weges angesprochen, gerade von älteren Menschen, die nicht mehr allzu gut zu Fuß sind“, berichtete der Ortsvorsteher. Die Hälfte des Gässchens sei schon gepflastert worden und die Finanzierung für die andere Hälfte sei im Haushalt schon enthalten. Mit dem Antrag wolle man das Thema noch einmal in den Fokus stellen. Auch dieser wurde von den Beiratsmitgliedern einstimmig angenommen.

Der Bau einer Kleinwindanlage am Sellhof wurde dagegen vom Ortsbeirat nicht einfach abgenickt. „Uns fehlen viel zu viele Unterlagen, deshalb ist es schwer, dazu etwas zu sagen. Was sagt der Landschafts- oder Flächennutzungsplan? Wir wissen es nicht“, meinte Petra Schöck (SPD). Renate Bastian (Linke) sah das ähnlich, es müsse erst einmal erklärt werden, warum die Anlage notwendig sei, stelle sie doch einen großen Eingriff in die Landschaft dar. Bevor nicht mehr Informationen zur Verfügung stünden, könne man nicht abstimmen. Beschlossen wurde daraufhin, bei der Stadt nachzufragen. Außerdem solle geklärt werden, ob es eine direkte Einspeisung geben wird und ob schlussendlich mehr als nur eine Anlage geplant sei.

von Alexander Graf

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr