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Zeltlager und Reisen in ferne Länder

Jugendförderung stellt Jahresprogramm vor Zeltlager und Reisen in ferne Länder

Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) und die Fachdienstleiterin der Jugendförderung Susanne Hofmann lobten das abwechslungsreiche Angebot der Kinder- und Jugendbetreuung in Ferien und Freizeit.

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Björn Kleiner (von links), Praktikant Fabian Stöhr, Susanne Hofmann, Friederike Könitz, Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Dieter Eigenbrodt stellten das 88-seitige Programmheft vor.

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. „Es ist unser Anliegen, den Kindern und Jugendlichen in der Stadt einen Zugang für diese Freizeitangebote zu bieten“, sagte Kahle. Ob daheim oder unterwegs, mit einem reichen Angebot vielfältiger Freizeitaktivitäten für Groß und Klein wartet die Jugendarbeit der Universitätsstadt in diesem Jahr auf.

Angebote wie Bildungsreisen in ferne Länder, Kurse und Workshops von Medien bis Musik und Kulturveranstaltungen in den Marburger Stadtteilgemeinden sind über das ganze Jahr verteilt. Zusätzlich zu dem Beitrag der städtischen Jugendförderer, besonders die berufstätigen Eltern während der Ferienzeiten zu entlasten, stehen in diesem Jahr vor allem die Themen der Inklusion und des kulturellen Austausches zwischen den jüngeren Generationen im Fokus der Jugendförderung.

„Alles für alle“, so beschreibt Friederike Könitz das pädagogische Konzept, zu dem die vielen Ehrenamtlichen und Teamer beitragen, um den Kindern und Jugendlichen eine Auszeit vom Schul- und Familienalltag zu bieten. Für das 88 Seiten starke Jahresprogramm kooperiert die Jugendförderung mit ansässigen Unternehmen, Kirche und öffentlichen Trägern. Neben einem neu gestalteten Logo soll auch die im vergangenen Jahr etablierte Online-Anmeldung zur Verfügung stehen, um sich bequem von zu Hause aus für die einzelnen Aktivitäten registrieren zu können.

„Wir freuen uns auf die Vielfalt. Deshalb sind unsere Angebote auf einem sehr hohen Niveau, die neben der Beschäftigung und Verpflegung auch eine Inhaltsvermittlung enthalten“, sagte Hofmann. „Grundsätzlich sind alle Freizeitaktivitäten auch für Kinder und Jugendliche mit Handicap zugänglich und wir freuen uns immer über gemischte Gruppen“, hob der Bürgermeister hervor.

Die Highlights der Ferienfreizeiten liegen vor allem in den Sommerferien vom 18. Juli bis 26. August. Freizeiten im In- und Ausland mit Strandurlaub an der Lübecker Bucht oder  Surf-Aktion am Edersee folgen spanische Abenteuer an der Costa Brava oder eine interkulturelle Begegnung in Vietnam.

Aktionen auch während der Oster- und Herbstferien

Ob Rüstzeit oder Zeltlager, Kindern zwischen 8 und 12 Jahren stehen Übernachtungsfreizeiten im Stadtwald und der Region auch während der Oster- und Herbstferien zur Verfügung. Junge Abenteurer zwischen 16 und 26 Jahren möchte die Jugendförderung mit einem kulturellen Austausch in fernen Ländern begeistern.

Im weiteren Programm der Kinderferienbetreuung sind neben den Reisemöglichkeiten deshalb kontinuierliche Veranstaltungen mit Workshops und Kreativkursen angesetzt. Die bis zum 31. Januar eingehenden Anmeldungen für die Osterfreizeit werden gleichberechtigt behandelt und im ersten Auswahlverfahren aufgenommen.

Für alle weiteren Freizeiten gilt der 29. Februar als Stichtag, trotzdem kann aber eine Teilnahmeanmeldung ganzjährig probiert werden. Auch der seit 30 Jahren bestehende Ferienpass kann ab dem 9. Juli wieder von Interessierten gebucht werden. Viele Freizeitaktivitäten sind zudem mit einer Vergünstigung für Stadtpass-Inhaber verbunden.

von Arnd Hartmann

  • Infos: www.marburg.de/leben-in-marburg/menschen-in-marburg/kinder-und-jugendliche/betreuungsangebote/
  • Die Jahresprogrammhefte sind erhältlich im Haus der Jugend, Frankfurter Straße 21, und weiteren städtischen Einrichtungen wie Stadtbüro, Volkshochschule, Stadtbücherei, Verwaltungsaußenstellen und Schulen.
  • Engagierte Marburger, die während der Ferien die Arbeit der Jugendförderung unterstützen möchten, sind zu einem Informationsabend am Montag, 1. Februar, ab 18 Uhr im Haus der Jugend willkommen.
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