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Zelt-Unterbringung ist für Witteck nur Notlösung

Infoabend zur Flüchtlingspolitik Zelt-Unterbringung ist für Witteck nur Notlösung

Marburgs OB Egon Vaupel und Regierungspräsident Lars Witteck informierten im Cappeler Bürgerhaus über die Pläne für die provisorische Zeltansiedlung von Flüchtlingen.

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Regierungspräsident Lars Witteck (rechts) erläuterte am Dienstagabend in Cappel auch die aktuelle Lage in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen.

Quelle: Manfred Hitzeroth

Cappel. Rund 200 Bürger hatten den Weg in das Cappeler Bürgerhaus gefunden: Es ging um alle Fragen rund um die neue Außenstelle der Gießener Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge, die auf dem Sportplatz an der Umgehungsstraße eingerichtet werden soll.

Mit emotionalen Worten warb Regierungspräsident Lars Witteck in einem halbstündigem Vortrag für seine Bitte um Hilfe. Dabei machte er deutlich, dass die Unterbringung der Flüchtlinge in Zelten nur eine kurzfristige absolute Notlösung sei.

Aber das Regierungspräsidium habe die Pflicht dafür zu sorgen, dass die Neuankömmlinge halbwegs anständig und menschenwürdig untergebracht würden. Die Cappeler Zelt-Unterbringung sei als eine Art „Überlaufbecken“ zur Verbesserung der Situation in Gießen gedacht.

In einer regen Diskussion kamen auch Ängste der Cappeler zur Sprache. So fragte ein Bürger danach, wieso ein Lager mit so vielen Menschen ausgerechnet 50 Meter vor seiner Haustür errichtet werde. OB Vaupel machte deutlich, dass alle Alternativen – darunter auch der Messeplatz – vergeblich geprüft worden seien. Gefragt wurde auch, ob es in den Zelten 
nicht im Sommer sehr heiß werden könne.

von Manfred Hitzeroth

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

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