Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Zehntausende pilgern auf Partymeile

Volksfest Zehntausende pilgern auf Partymeile

Startschuss für Marburgs Mega-Feier: Am Freitag beginnt das Stadtfest 3 Tage Marburg. Los geht es um 18 Uhr mit einem Fass-bieranstich vor dem Rathaus - und für besonders Durstige gibt‘s Gratisgetränke inklusive.

Voriger Artikel
Wer lernen will muss zahlen
Nächster Artikel
Der Gegenentwurf zum Berufspolitiker

Stadtfest 3 Tage Marburg - Eröffnung am Freitag auf dem Marktplatz.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. 1000 Musiker, Tänzer und Akrobaten, neun Bühnen, 80 Bands, 300 Kunsthandwerker, 100 Top-Autos und 1260 Paddler in 60 Ruder-Teams: Zehntausende strömen von Freitag bis Sonntagabend in die Universitätsstadt zu Mittelhessens Fest der Superlative. Die 100 000 Besucher, die während der Veranstaltung erwartet werden, können bei Dutzenden Konzerten in der Ober- und Innenstadt feiern.

Die erste musikalische Einlage gibts Sekunden nach dem Stadtoberhaupt Egon Vaupel (SPD) und Co. das Fass angestochen haben: „Let´s celebrate“ - zu deutsch lasst feiern - wird dann gesungen, bevor Blechbläser aus den Rathausfenstern die Fanfare zur Eröffnung der 16. Festauflage schmettern. Der erste Party-Programmpunkt ist um 19 Uhr der Auftritt von „Cindrelul Junii Sibiului“ - einer rumänischen Volkstanzgruppe.

Verkaufsoffener Sonntag

„Marburgs Stadtfest ist der Besuchermagnet für die ganze Region. Es gibt nichts Größeres und Besseres zwischen Kassel und Frankfurt“, sagte Oberbürgermeister Egon Vaupel schon während der Programm-vorstellung. Auch die 16. Auflage von 3TM soll allen voran ein Familienfest sein. „Das Angebot ist vielfältig, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist. So unterschiedlich die Menschen in Marburg sind, so verschieden auch das Programm“, sagt Organisator Peter Mannshardt. Höhepunkt am Sonntag: Viele Geschäfte öffnen und laden zum Einkaufsbummel.

Ein immer wiederkehrendes Problem ist das Parken: „Wir werden zwar keine Sonderschichten fahren um Falschparker aufzuschreiben“, verspricht Vaupel. Dazu fehlen der Behörde ohnehin die personellen Kapazitäten. Aber: „Wenn aber jemand Zuliefer-Passagen oder gar Rettungswege zustellt, sind wir zur Stelle und dann wird es mitunter teuer“, sagt er. Gerade Besuchern aus dem Umland rät die Stadt zum Abstellen der Autos auf den Park&Ride-Flächen: Pendelbusse fahren ab Messeplatz, Stadtwerke Am Krekel, Georg-Gaßmann-Stadion und Parkplatz Willy-Mock-Straße.

Vorsicht ist bei den ab Freitag geltenden Straßensperrungen geboten. Der Steinweg und der obere Rote Graben sind von Samstag 6 Uhr bis Sonntag, 20 Uhr gesperrt. Parken ist am Steinweg schon ab 4 Uhr in der Nacht nicht mehr gestattet. Die Durchfahrt ist auch an Lutherstraße und Gisonenweg verboten: von Freitag 18 Uhr bis Samstag 5 Uhr und dann wieder von 13 bis 24 Uhr. Sonntag gilt die Sperrung dort von 11 bis 18 Uhr - ausgenommen von der Regelung sind Anlieger, Taxen, Mietwagen und Schwerbehinderte mit Parkausweis sowie der Schlossbus. Die Oberstadt-Bewohner müssen indes die Straßensperrung am Hirschberg/Untergasse beachten. Von Samstag, 10 Uhr bis Sonntag, 20 Uhr gilt diese durchgehend.

Eine Karte mit allen Bühnen und Verkehrsbehinderungen finden Sie hier:

Hier geht's zum gesamten Programm.

Von Björn Wisker

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr