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Zehn Schneepflüge sorgen dafür, dass Busse fahren

Wintereinbruch Zehn Schneepflüge sorgen dafür, dass Busse fahren

Der zehnstündige Dauer-Schneefall am Dienstag hat hessenweit für teilweise chaotische Verhältnisse auf den Straßen geführt. In einigen Städten sei zeitweilig sogar der Busverkehr eingestellt worden, sagt Ralf Laumer, Pressesprecher der Stadt Marburg.

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Ein Schneepflug des Dienstleistungsbetriebes Marburg räumt die Gisselberger Straße.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. In Marburg seien die Busse durchgängig gefahren, wenn auch teilweise verspätet, bestätigte Laumer gestern auf Nachfrage der OP. „Zu verdanken ist dies auch dem Dienstleistungsbetrieb Marburg (DBM) der mit allen zehn verfügbaren Räumfahrzeugen im Dauereinsatz war“, sagt Laumer. Dennoch hätten sich zahlreiche Marburger über schlecht oder zu spät geräumte Straßen beim DBM und Ordnungsamt beschwert. Laumer verweist auf die Prioritätenliste, die beim städtischen Winterdienst gelte. Zuallererst würden die Zufahrten zu den Krankenhäusern geräumt, wobei für die Panoramastraße zum Uniklinikum „Hessen Mobil“ zuständig sei. „Der DBM hat deren Team am Dienstag teilweise unterstützt.“ Dann würden die Steigungsstrecken und die Fahrwege der Buslinien bevorzugt geräumt.

Da es in der Vergangenheit Beschwerden über unpassierbare Bushaltestellen und Fußgängerüberwege gegeben hatte, seien dort „Fuß-Trupps“ unterwegs, die für freie Wege sorgen. Ansonsten seien für die Fußwege die Grundstückseigentümer verantwortlich. Sie müssten diese von 7 bis 20 Uhr schnee- und eisfrei halten.

von Michael Arndt

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