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Zehn Meter hohe Bäume brennen

Brand in der Marbach Zehn Meter hohe Bäume brennen

Schock in der Nacht zu Pfingstsonntag: Gegen 3.30 Uhr kam es zu einem Brand in einem Garten in der "Elsenhöhe".

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Die Feuerwehr löscht noch die letzten Glutnester beim Brand in der "Elsenhöhe".

Quelle: Foto: Nadine Weigel

Marburg. Dichter Qualm über der Marbach: Am frühen Morgen des Pfingstsonntags musste die Feuerwehr zu einem Brand in der "Elsenhöhe" ausrücken. Ein Nachbar hatte die Rettungskräfte alarmiert, weil auf dem Nebengrundstück Bäume brannten. Als die Feuerwehr eintraf, standen gut zehn Meter hohen Tannen lichterloh in Flammen.

In der Nacht zu Pfingstsonntag kam es zu einem Brand in der Elsenhöhe in der Marbach. Ein Komposthaufen und gut zehn Meter hohe Tannen standen in Flammen. Das Feuer drohte auf das Wohnhaus überzugreifen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. (Fotos: Nadine Weigel)

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 "Das Feuer drohte, auf das dicht angrenzende Wohnhaus überzugreifen", sagte Einsatzleiter Andreas Kuhl. Ein fünf mal fünf Meter großer Komposthaufen stand ebenfalls in Flammen. Dort war der Brand nach ersten Erkenntnissen auch ausgebrochen. Laut Polizeiangaben hatten die Bewohner tagsüber ein Wespennest verbrannt und die mit Wasser abgelöschten Reste auf den Kompost geworfen. Dieser hatte sich daraufhin in der Nach entzündet.

 

Mit 27 Einsatzkäften kämpfte die Wehr gegen die Flammen an und verhinderte ein Übergreifen auf das Wohnhaus. Eine schweißtreibende Angelegenheit für die Feuerwehrmänner, denn das Grundstück befindet sich in Hanglage. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Und auch ein größerer Schaden konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Das Verbrennen von Wespennestern ist übrigens verboten. Laut Tierschutzgesetz und Bundesnaturschutzgesetz sind grundsätzlich alle Tiere vor Zerstörung der Nester, Belästigung und Tötung geschützt. Wer ein Wespennest auf seinem Grundstück findet, sollte also besser die Feuerwehr informieren. Diese kann das Wespennest selbst umsiedeln oder das Ganze einem Fachmann anvertrauen.

von Nadine Weigel

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