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Zahnmediziner kooperieren

Strukturierte Kooperation Zahnmediziner kooperieren

Die Zahnmedizin-Standorte in Gießen und Marburg kooperieren noch stärker.

Marburg. Die Präsidien und Dekanate der Universitäten Gießen und Marburg haben sich darauf verständigt, auch die Weiterentwicklung der Zahnmedizin in Mittelhessen in den Prozess der „strukturierten Kooperation“ zwischen den beiden Medizin-Standorten Gießen und Marburg einzubeziehen. Dies teilte das Wissenschaftsministerium gestern mit.

Seit mehreren Jahren wird bereits die Forschung und Lehre in den beiden Medizin-Fachbereichen aufeinander abgestimmt. Zukünftig soll auch die Zahnmedizin in den Prozess vollständig einbezogen werden. Die 14 Professoren der Zahnmedizin in Gießen und Marburg haben gemeinsam als Grundlage für die Kooperation das „Zukunftskonzept Zahnmedizin Mittelhessen“ erstellt. Die beiden Medizin-Dekanate haben daraus eine Gesamtstrategie entwickelt. Unter anderem sollen die Angebote in der zahnmedizinischen Weiterbildung aufgebaut werden und die Forschung beider Standorte besser vernetzt werden. Zudem soll die abgestimmte Berufungspolitik beider Standorte fortgeführt werden. „Wir wollen beide Standorte beibehalten“, sagte Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause. Die vom Wissemschaftsrat 2010 vorgeschlagene Fusion sei keine Option. Das mittelhessische Modell muss sich allerdings bewähren und 2015 der Überprüfung durch den Wissenschaftsrat stellen.

von Manfred Hitzeroth

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