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Zahlreiche Unfälle im Landkreis

Überfrierende Nässe Zahlreiche Unfälle im Landkreis

Blechschäden, Schulausfälle und Behinderungen: Die Polizei ist am Dienstagmorgen im Dauereinsatz. Aufgrund von Glatteis hat es eine Vielzahl an Unfällen gegeben.

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Nicht zu stoppen: ein Lkw fuhr am Dienstagmorgen auf den Kreisel kurz vor Sterzhausen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Von "horrenden Sachschäden" berichtet Polizeipressesprecher Martin Ahlich am Dienstmorgen. Besonders gefährlich sei Situation in den Nebenverkehrsstraßen des Landkreises. Dort, wo noch nicht gestreut sei. Aber auch auf den Hauptverkehrstraßen ereigneten sich Unfälle, die lange Staus nach sich zogen.

In Höhe Niederweimar verunglückte ein Lkw, der aus Richtung Gießen weiter nach Marburg wollte. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle über die Ausfahrt Niederweimar umgeleitet. Die B3 war an dieser Stelle in beiden Richtungen gesperrt. Laut Martin Ahlich verletzten sich bei diesem Vorfall zwei Verkehrsteilnehmer leicht. Eine erste Schätzung geht von über 100 000 Euro Sachschaden aus.

Spiegelglatte Fahrbahnen sorgten am Dienstag für zeitweises Verkehrs-Chaos.

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Ein weiterer größerer Unfall mit Beteiligung eines Sattelzuges ereignete sich auf der B62 zwischen Caldern und Sterzhausen. Hier verlor ein Fahrer auf eisglatter Straße die Kontrolle über seinen Lkw und verunglückte in Höhe des Kreisels am Ortseingang von Sterzhausen. Laut Ahlich entstand auch hier ein hoher Sachschaden. Diese Straße wurde ebenfalls gesperrt.

Die Fahrbahnglätte hat auch Auswirkungen für Schüler und Lehrer im Landkreis. Weil die Busse teilweise nicht fahren konnten, entfiel heute der Unterricht an der Gesamtschule Ebsdorfer Grund.

Ebenfalls betroffen von den widrigen Witterungsverhältnissen ist die pünktliche Auslieferung der Oberhessischen Presse. In einigen Ortschaften verspätet sich die Zustellung. Problem gab es im Oberen Lahntal, im Südkreis, sowie in Stadtallendorf und in Rauschenberg. "Wir mobilisieren alle Kräfte und unsere Zusteller tun alles dafür, die Zeitung schnellstmöglich auszuliefern", sagt der OP-Vetriebsleiter Steffen Ehrmann. Einen speziellen Dank richtet Ehrmann an die Spediteure und Zulieferer, die durch die witterungsbedingten Schwierigkeiten ebenfalls lange Wartezeiten in Kauf genommen und auch Folgetermine verschoben hätten. 

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