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"Zahlen-Rap" und Gedicht zu Apfelbäumen

Schule "Zahlen-Rap" und Gedicht zu Apfelbäumen

Theater in der Bettina-von-Arnim-Schule: Die Klassen eins bis zwölf haben kleine Aufführungen zu ihrem Schulalltag vorgetragen.

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Rot-gelbe Gewänder zu sizilianischer Musik: Die Zwölftklässler bei ihrer Aufführung am Wochenende. Foto: Emily Davies

Marburg. Zweimal im Jahr organisiert die Schule eine Veranstaltung mit Schulaufführung, zu der die Eltern, Freunde und Bekannten der Schüler eingeladen werden. Die Lehrer bereiten dabei überwiegend musikalische und tänzerische Sachen vor, die sie zusammen mit den Schülern im Unterricht erarbeitet haben. Die Bettina-von-­Arnim-Schule ist für ihre Waldorfpädagogik bekannt. Musik und Kunst haben dabei einen hohen Stellenwert und dienen zur Unterstützung, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. „Wenn Menschen mal gemeinsam musiziert haben, können sie nicht mehr kriegerisch aufeinander losgehen.“ Mit diesem leitendem Gedanken begrüßte Benno Möller, Mitglied im Schulleitungskreis, die Gäste.

Die zweite Klasse hat ein kleines Stück auf dem Xylophon gespielt, das sie im Musikunterricht geübt haben. Im Anschluss hat die dritte Klasse einen „Zahlen-Rap“ vorgetragen, bei dem sie die Kombinationen aus der Zahl zehn gezeigt haben. So haben sie gelernt, problemlos bis zehn zu zählen und die Zahlen miteinander zu addieren. Die vierte Klasse hat ein Lied auf Hebräisch gesungen. Dieses Lied haben sie mit verschiedenen Instrumenten wie Xylophon, Rassel, Gitarre und Flöte begleitet.

Kurz vor der Pause hat auch das Kollegium der Bettina-von-Arnim-Schule ein Lied gesungen mit dem Namen „Gaudeamus hodie“, das so viel bedeutet wie „Wir freuen uns heute“. „Wenn wir Konferenz haben, singen wir ganz oft vorher dieses Lied zusammen, um für eine bessere Stimmung zu sorgen“, erzählte Möller.

Außerdem gibt es auf dem Gelände der Schule auch viel zu entdecken, weil die Bettina-­von-Arnim-Schule ein Tierprojekt fördert. Hühner, Meerschweinchen und Ziegen lassen es sich auf dem Grundstück richtig gut gehen. Nach der Pause ging es gesättigt und gestärkt weiter und die 10. Klasse präsentierte einen ungarischen Tanz. Dann ging es nochmal drei Klassen zurück und die 7. Klasse präsentierte das Gedicht „Der Apfel ist nicht gleich ein Baum“ von Matthias Claudius. Viele denken da wahrscheinlich automatisch an das Sprichwort „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. Allerdings hat das wenig damit zu tun, sondern es handelt von der Entwicklung des Apfelbaums an sich. Den Abschluss der Veranstaltung machte die zwölfte Klasse mit einem Tanz zu sizilianischer Musik mit ausdrucksstarken rot-gelben Gewändern. Und damit ging eine vielfältige Veranstaltung zu Ende. Als Schlusswort machte Möller auf den anstehenden Martinsbasar aufmerksam. Am Samstag, den 12.November ab 13 Uhr beginnt der Markt in der Bettina-von-Arnim-Schule. Für Groß und Klein wird etwas dabei sein und zudem wird es auch einen Sankt-Martins-­Umzug geben.

von Emily Davies

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