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Marburg

„Wunden säubern“ nach Krach

Rund anderthalb Stunden dauerte am Sonntag ein Gespräch zwischen dem Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) und drei Vertretern der Marburger Grünen, um das die Grünen gebeten hatten.

Egon Vaupel, Oberbürgermeister der Stadt Marburg.

© Achivfoto

Marburg. Vaupel sagte im Anschluss an das nicht-öffentliche Gespräch auf Anfrage dieser Zeitung, dass es nach den Vorwürfen des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Dietmar Göttling gegen ihn wegen der Vier-Millionen-Spende von Dr. Reinfried Pohl an die Stadt nun darum gehe, „die Wunden zu säubern“.

Außerdem sagte der Oberbürgermeister, dass die Politik „eine Verantwortung gegenüber dem Spender“ habe und Pohl gegenüber Dankbarkeit zeigen müsse, weil dieser sich in so starkem Maß sozial engagiere. Vaupel betonte, dass das Gespräch kein offizielles Gespräch zwischen den Koalitionspartnern der rot-grünen Koalition gewesen sei.

Neben Vaupel nahmen noch SPD-Fraktionsvorsitzender Steffen Rink und Grünen-Fraktionschef Göttling sowie Dr. Christa Perabo und Roland Stürmer von den Grünen teil. Auf Anfrage der OP wollten weder Rink noch die Grünen über weitere Details der Gespräche reden.
Vaupel sagte, dass weitere Gespräche über die rot-grüne Koalition nun von den Parteien und Fraktionen geführt werden müssten. Zu der Frage, wie der Zustand der Koalition derzeit sei, wollte sich der Rathauschef am Sonntag nicht äußern.

von unseren Redakteuren


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