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Marburg Wulffs wunderbare Werbung

Die Erwartungen an die Visite des Staatsoberhauptes waren groß. Jetzt ist der Präsident wieder weg. Zurück bleiben neue Sympathien, Erinnerungen an überraschende Begegnungen und ein großes Versprechen an die Marburger.

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Bundespräsident Christian Wulff verlässt am 15.4.11 um 9.30 Uhr das Hotel Kornspeicher in Marburg. Rocco Pabst (2.v.l.) und Claus Solbach (3.v.l.) verabschieden den Präsidenten.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Als Christian Wulff gegen 9.30 Uhr im Hotel Kornspeicher zur Heimreise aufbrach, klatschten Mitarbeiter und Gäste spontan Beifall. Nicht aus Höflichkeit oder Ehrfurcht – das war wirkliche Begeisterung.

Auf eigenen Wunsch hatte der Präsident in dem integrativ geführten Marburger Hotel übernachtet. Bis auf den Marburger Nachtwächter als persönlichen Schlummertrunk verzichtete Wulff auf jeden Promi-Bonus. Claus Solbach, Chef des Hotelbetreibers Soziale Hilfe Marburg: „Er wollte unbedingt im normalen Frühstücksraum mit den anderen Gästen frühstücken.“

Bundespräsident Wulff verlässt am 15.4.11 um 9.30 Uhr das Hotel Kornspeicher in Marburg.

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Später besuchte Wulff die Mitarbeiter der dem Hotel angegliederten Tagesstätte für seelisch Behinderte. „Der Präsident war sehr beeindruckt von dem, was wir hier machen“, sagt Solbach, „man hat gemerkt, dass ihm das richtig Spaß macht.“ Zum Abschluss stellte sich das Staatsoberhaupt sogar noch für ein privates Fotoshooting mit Gästen und Mitarbeitern des Hotels zur Verfügung.

Und dann machte Christian Wulff dem OB Egon Vaupel stellvertretend für alle Marburger noch ein einzigartiges Angebot. Vaupel: „Wenn ich höre, dass es Probleme in der Bürgerschaft gibt, hat mich der Präsident gebeten, ihn direkt anzurufen.“
Marburg und Christian Wulff - eine Geschichte von Sympathie und guten Schwingungen.

von Axel Ehrlich und Patricia Kutsch

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