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Wohnheim entsteht in zentraler Lage

Unterkunft für Studenten Wohnheim entsteht in zentraler Lage

Die Grundsteinlegung für ein Studierenden-Wohnheim mitten in der Marburger Innenstadt fand Freitagvormittag bei strahlendem Sommerwetter statt.

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Schon seit einigen Tagen liefen die vorbereitenden Arbeiten auf dem Baufeld an der Gutenbergstraße.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. In unmittelbarer Nähe des Psychologischen Institutes der Uni wird in der Gutenbergstraße ein neues Wohnheim des Studentenwerks gebaut. Auch die Entfernung zu den Instituten der Wirtschaftswissenschaften und der Rechtswissenschaften ist fußläufig. Es ist also eine besonders attraktive Lage, in der in den kommenden Monaten ein Gebäude erstellt wird, das bezahlbaren Wohnraum für Studierende mitten in der Stadt bieten soll. Studentenwerks-Geschäftsführer Dr. Uwe Grebe erinnerte daran, dass dort zudem an einen Traditions-Standort des Studentenwerks angeknüpft werde. Bereits zwischen 1948 und 1950 habe es in dem Haus in der Gutenbergstraße 18, nur wenige Meter entfernt von dem jetzigen Standort, ein Wohnheim gegeben.

60 Apartments entstehen nun auf dem Areal des Parkplatzes des früheren Arbeitsgerichtes, unmittelbar vor dem langjährigen Gerichtsgebäude, in dem sich jetzt eine Außenstelle des Archäologischen Institutes der Marburger Universität befindet. Auf jeder Etage soll eine Gemeinschaftsküche eingerichtet werden. Zudem soll im Erdgeschoss ein kleines Bistro für die künftigen Bewohner und Studierende eingerichtet werden, das vom Studentenwerk betrieben werden soll. Vier der Apartments werden behindertengerecht ausgestattet.

Der Studentenwerks-Geschäftsführer bedankte sich dafür, dass das Land Hessen das Areal für den Neubau nach dem Umzug des Arbeitsgerichts nach Gießen in Erbbaurecht zur Verfügung gestellt habe. Zur gestrigen Grundsteinlegung waren mit Staatssekretär Ingmar Jung (Wissenschaftsministerium) und Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser (Umwelt-Ministerium) gleich zwei Vertreter der hessischen Landesregierung gekommen. Die Landesregierung steuert zudem zur Bausumme von insgesamt vier Millionen Euro eine finanzielle Förderung in Höhe von 830 000 Euro bei, erläuterte Staatssekretär Jung. Den Rest bringt das Studentenwerk aus Eigen- und Fremdmitteln auf.

Auch Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne sowie Oberbürgermeister Egon Vaupel und Bürgermeister Dr. Franz Kahle zählten zu den geladenen Gästen bei der Grundsteinlegung wie auch Architekt Ferdinand Heyde aus Frankfurt, der für den architektonischen Entwurf zuständig war.

Neubau soll lebendiger Mittelpunkt werden

Beim Bau betritt das Studentenwerk Neuland und überträgt die Aufgabe erstmals einem Generalunternehmer. Voraussichtlich im Herbst 2016 soll das neue Wohnheim eingeweiht werden. „Der Neubau wird sich nach seiner Fertigstellung zu einem lebendige Mittelpunkt des studentischen Lebens im Zentrum der Stadt Marburg entwickeln“, hofft Jung. Im November 2014 hatte das Studentenwerk Marburg  die Baugenehmigung für das Projekt erhalten und daraufhin einen Förderantrag beim Land gestellt.

Das Bauprojekt wird nun mit Hilfe von Fördermitteln aus dem wohnungspolitischen Programm des Landes Hessen realisiert.

von Manfred Hitzeroth

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