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Wohlgelaunt geht‘s ins erste Gespräch

Neue Kreiskoalition? Wohlgelaunt geht‘s ins erste Gespräch

Alles neu macht der Mai - so lange wollen CDU und SPD auf Kreisebene nicht warten. Sie trafen sich bereits am Mittwoch zum ersten intensiven Gespräch mit dem Ziel, eine neue Koalition im Kreistag auf den Weg zu bringen.

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Gestern haben unter dem Vorsitz von Werner Waßmuth (von links) Dr. Thomas Schäfer, Kirsten Fründt und Werner Hesse die Kreis-Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU in der SPD-Geschäftsstelle in Marburg begonnen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Rund zwei Stunden dauerte das erste Gespräch der Verhandlungsgruppen in der SPD-Geschäftsstelle in Marburg. SPD wie auch CDU schicken jeweils zehn Vertreter in die Koalitionsverhandlungen. Wobei schon erste Lücken zur Kenntnis genommen werden mussten. Die beiden Bundestagsabgeordneten Sören Bartol (SPD) und Dr. Stefan Heck (CDU) fehlten ebenso entschuldigt wie Tobias Meyer auf CDU-Seite, der beruflich verhindert war. Die, die sich schließlich gegenüber saßen, gaben sich betont locker. Kurz nach 16.30 Uhr schloss sich dann die Tür und die nicht öffentliche Sitzung unter der Führung von Landrätin Kirsten Fründt, SPD-Fraktionschef Werner Hesse sowie dem CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Thomas Schäfer und CDU-Fraktionschef Werner Waßmuth konnte beginnen.

Während der zweistündigen Verhandlungsrunde standen organisatorische Fragen im Vordergrund. „Wir hatten einen guten Auftakt und haben die Gespräche in konstruktiver und partnerschaftlicher Atmosphäre geführt“, erklärten anschließend Dr. Thomas Schäfer und Werner Hesse. Beide Seiten sind entschlossen, die Verhandlungen zum Erfolg zu führen, bekräftigten sowohl Schäfer als auch Hesse.

Es wurde vereinbart, orientiert an den Themen der Kreistagsausschüsse zunächst in paritätisch besetzten Fachgruppen zu verhandeln. Anschließend werden deren Ergebnisse bei gemeinsamen Sitzungen der Verhandlungsgruppen bewertet. Ziel ist es, die Koalitionsverhandlungen bis zum 26. März abzuschließen. Danach werden die Vertragsentwürfe einer gemeinsamen Klausurtagung von CDU-Kreisvorstand und -Kreistagsfraktion am 29. März und dem SPD-Unterbezirksparteitag am 5. April zur Beschlussfassung vorgelegt.

von Götz Schaub

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