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Wissenschaftspolitiker stehen Rede und Antwort

Forum der Universität Wissenschaftspolitiker stehen Rede und Antwort

„Um Antwort wird gebeten“: Unter diesem Motto sind die wissenschaftspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen am Donnerstag, 24. Januar, ab 18.30 Uhr in die Alte Aula der Uni eingeladen.

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Das Hörsaalgebäude der Uni Marburg wurde für mehr als zehn Milionen Euro saniert. Wie geht es weiter mit der Finanzierung der Hochschule? Das ist eine der Fragen beim hochschulpolitischen Forum am Donnerstag in Marburg. Archivfoto

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Forschung, Lehre und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind die Kernaufgaben der hessischen Hochschulen. Für die Rahmenbedingungen ist das Parlament zuständig. Die Parteien treten mit jeweils eigenen Programmen und Wahlversprechen für die kommende Wahlperiode des hessischen Landtags an, die sich durchaus voneinander unterscheiden.

Die Verantwortlichen der Philipps-Universität wollen es jetzt genau wissen und überprüfen die hochschulpolitischen Absichtserklärungen. Dabei soll es im Vorfeld der Ende des Jahres geplanten hessischen Landtagswahl nicht um einen ritualisierten Schlagabtausch zwischen Politik und Wissenschaft gehen. Geplant ist stattdessen ein offenes Gespräch zu kon­kreten Gegenständen und Sachfragen. Das zumindest hofft die Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause, die auch die Moderation des Abends übernimmt.

Universitätskonferenz, der Marburger Uni-Senat und das Uni-Präsidium haben den Sprechern für Wissenschaft und Kunst der Landtagsfraktionen zehn Fragen zur Zukunft der hessischen Hochschulpolitik vorgelegt. Und auf diese Fragen erhoffen sich die Vertreter der Uni-Gremien Antworten:

- Was tut die Politik, damit die hessischen Hochschulen ihren Aufgaben durch Studium, Forschung, Lehre und Weiter­bildung nachkommen können?

- Wird die Grundfinanzierung von Wissenschaft in Hessen bedarfsgerecht und verlässlich sein?

- Wie geht es weiter mit den Landesförderprogrammen „Loewe“, „Heureka“ und den QSL-Mitteln?

- Wieviel Autonomie wird den hessischen Hochschulen gewährt?

- Steht eine Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes zur Hochschulorganisation an?

- Wie wird die Beschäftigungssituation des hessischen Hochschulpersonals verbessert?

- Bekommt der sogenannte wissenschaftliche Nachwuchs attraktive Karriereperspektiven in Hessen?

- Welche Infrastruktur (integriertes Campusmanagement, studentischer Wohnraum, Mobilitätsförderung) ist vorgesehen, um die Belange der Studierenden zu unterstützen?

- Was trägt die Politik dazu bei, die Betreuungsrelation und den Studienerfolg zu verbessern?

- Welche Idee von Universität hat die Politik und wie sieht die hessische Hochschullandschaft 2020 aus?

Als jeweilige fachpolitische Sprecher für Wissenschaft und Kunst sind folgende Landtagsabgeordnete zu der Podiumsdiskussion eingeladen: Dr. Rolf Müller (CDU), Gernot Grumbach (SPD,) Dr. Matthias Büger (FDP), Daniel May (Bündnis 90/Die Grünen) und Janine Wissler (Die Linke).

Im Anschluss an die Diskussion ist ein Umtrunk im Kreuzgang der Alten Universität geplant.

von Manfred Hitzeroth

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