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Wissenschaft zum Anfassen

„Campus 
Marburg“ Wissenschaft zum Anfassen

Jetzt steht das Programm fest: 120 Veranstaltungen haben bei „Campus 
 Marburg“ das Motto 
„Forschung hautnah“.

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Bei der ersten Auflage von „Campus Marburg“ erklärte Professor Axel Hegele (Dritter von links) Besuchern das „Robotor-assistierte Operieren“ am Uni-Klinikum Marburg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Im November 2013 fand das Marburger Wissenschaftsfest „Campus Marburg“ zum ersten Mal statt. Schon einige Jahre zuvor hatte die Uni die „Nacht der Geisteswissenschaften“ mit einem ähnlichen Konzept präsentiert. Die zweite Auflage von „Campus Marburg“ soll nun am Freitag, 10. Juni, in ganz Marburg über die Bühne gehen.

Vor allem die stärkere Einbeziehung des naturwissenschaftlichen Campus auf den Lahnbergen und die Bündelung verschiedener Angebote auf der „Campusmeile“ neben dem Chemie-Neubau hebt Uni-Vizepräsident Professor Joachim Schachtner als Neuerungen hervor. Zudem ermögliche der Termin im Frühsommer auch Freiluft-Veranstaltungen sowie mehr 
Mitmachexperimente und 
-aktionen, teilt Schachtner mit. 
Außerdem gebe es noch einen zusätzlichen Schwerpunkt mit 
Familienangeboten.

Los geht es am Freitag, 10. Juni, zunächst ab 14 Uhr auf den Lahnbergen. Mit einem Experimentalvortrag unter dem Motto „Energie fürs Leben – Experimente für Jung und Alt rund um das Thema Energie“ startet dort das Programm. Das neue Informatiklabor des Fachbereichs Mathematik und Informatik auf den Lahnbergen wird zur Feier des Tages das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Vorträge auch im Lahntal

Hier gibt es ab 15 Uhr Robotik zum Anfassen und Mitmachen und ein „Greenscreen“-Studio, in dem die Besucher modernste Filmtechnik erproben können. „Trügerische Landkarten – warum Landkarten nicht das zeigen, was man erwartet“ ist ab 18 Uhr das Thema des Vortrags von Professorin Ilka Agricola.

Zahlreiche Vorträge gibt es nicht nur auf den Lahnbergen, sondern an mehreren Uni-Standorten im Lahntal, wo das Forscher-Fest erst im 17 Uhr 
beginnt. Vor allem im Uni-Hörsaalgebäude sind bis spät in die Nacht „Vorträge satt“ zu hören. So gibt Dr. Songül Rolffs (Centrum für Nah- und Mitteloststudien) ab 17.30 Uhr eine Antwort auf die Frage „Warum gibt es im Türkischen so viele Ös und Üs?“ Eine öffentliche Chorprobe des Uni-Chors (Hörsaalgebäude) und ein Dialekt-Quiz (Deutscher Sprachatlas“) gehören 
ebenso zum Programmreigen.

Einbezogen wird in das Geschehen, das von der Stadt Marburg mitveranstaltet wird, auch die dann neueröffnete Stadthalle. Dort kann man unter dem Motto „Hört die Signale“ mit der Gewerkschaft „ver.di“ singen oder ab 21.30 Uhr einem Literaturkritischen Quartett mit Marburger Professoren lauschen. Die Abschlussparty von „Campus Marburg“ findet im Stadthallen-Parterre im „neuen KFZ“ ab 23 Uhr statt und ist die traditionelle KFZ-„Flower Power“-Party.

Der Besuch aller Veranstaltungen von „Campus Marburg“ ist – solange die Platzkapazität ausreicht – durch den Erwerb eines Eintrittsbändchens für 5 Euro möglich. Vorverkaufsstellen sind in den beiden Uni-Mensen, im Tourismusbüro (Stadthalle) und in der Oberstadtwache. Informationen über das komplette Programm gibt es unter der Web-Adresse www.marburg.de/campus.

von Manfred Hitzeroth

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