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Winterkleidung für arme Menschen in Rumänien gesucht

Hilfstransport Winterkleidung für arme Menschen in Rumänien gesucht

Natürlich müsse man sagen, dass sich die Situation in den letzten Jahren gebessert habe. „Aber Tatsache ist auch, dass in den Dörfern da immer noch Schulkinder im Winter frieren, weil sie keine dicken Jacken haben“, sagt Bernd Fiebiger.

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Johannes Scherer (von links) besorgt die Lkw, Maria Markeli fungiert als Übersetzerin, Bernd Fiebiger ist Vorsitzender von „Helfen, um zu helfen“, Harald Sifft hilft bei der Spendenannahme, die Mitglieder Manfred Kiezke und Klaus Schäfer helfen beim Entladen.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. Er und Manfred Kiezke vom Verein „Helfen, um zu helfen“ organisieren nun bereits seit vier Jahren zweimal im Jahr Sachspendentransporte nach Hermannstadt im rumänischen Landesteil Siebenbürgen und sehen dafür auch weiterhin eine klare Notwendigkeit. „Wir hoffen, dass der neue rumänische Präsident Klaus Johannis weiterhin gut im Kampf gegen die Korruption vorankommt, aber im Moment ist es immer noch so, dass es neben den wenigen sehr reichen Rumänen sehr viele arme Menschen gibt, eine Mittelschicht bildet sich nur langsam heraus,“ erklärt Fiebiger.

„Ich bin einmal mit dem Wagen auf einer Straße gefahren, die, kurz bevor es zu einem topmodernen Fünf-Sterne-Hotel ging, durch die Dörfer hindurch noch nicht einmal geteert war“, ergänzt sein Vereinskollege Kiezke. Da es im Winter bis zu 20 Grad unter Null werden kann, sind die Ärmsten vor allem in dieser Jahreszeit betroffen, weswegen sich der Verein für die nächste Fahrt im November besonders über Winterkleidung freuen würde. Die ehrenamtliche Tätigkeit der Männer und ihrer Helfer, ist dabei vor allem zeitaufwendig. „Wir bekommen mittlerweile ja wirklich tolle Sachen gespendet, aber es fehlt an Lagerfläche und so müssen wir immer alles einsammeln. Außerdem achten wir darauf, dass die Sachen vor Ort auch bis zum Bestimmungsort gebracht werden“, sagt Fiebiger. Ermöglicht wird dieser Einsatz vor allem auch durch engagierte Menschen wie den Rumänen Johannes Scherer und das Autohaus Schwitalla, die für Pkw und Lkw sorgen. So gerüstet werden die 40-Tonner also wohl weiterhin nach Rumänien rollen, so lange es eben nötig ist.

  • Informationen unter Telefon 0 64 22 /  39 39.

von Marcus Hergenhan

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